Wer bis vor kurzem mit seinem Blog Geld verdienen wollte, wurde schief angesehen. Allerdings hat sich die Einstellung gegenüber der Blog-Monetarisierung verändert: Das war auch an der Themenauswahl der letzten Bloggerkonferenz „Rock the Blog“ zu erkennen. Wir stellen Ihnen die besten WordPress Plug-Ins vor, mit denen Sie Ihren Blog zur Gelddruckmaschine machen.

So ganz einfach ist es natürlich nicht, aber es gibt eine Menge Tools, die dafür sorgen, dass aus einem Freizeit-Blog, eine ernstzunehmende Geldquelle werden kann. Dabei geht es in erster Linie um Affiliate-Marketing und klassische Bannerwerbung. Bevor Sie jedoch auf diese Art Geld verdienen, muss Ihr Blog eine entsprechende Reichweite besitzen, da er sonst für Kooperationen nicht interessant ist. Deshalb zeigen wir Ihnen, neben „klassischen“ Affiliate-Marketing-Tools Plug-Ins, um die Reichweite, Performance und die User-Freundlichkeit zu erhöhen.

Hier sind die elf Must-have WordPress-Plug-Ins, die Sie brauchen, wenn Sie mit Ihrem Blog Geld verdienen möchten.

    Google AdSense

    Google ist mit seinem AdSense Programm die absolute Nummer eins unter den Pay-per-Click-Anbietern und hat Millionen Teilnehmer. Ob Anzeigen für Ihre Website grundsätzlich geeignet sind, ist Ansichtssache. Wie bei den meisten Dingen im Leben gibt es eine angemessene Balance, so auch beim Einsatz von Anzeigen. Mit dem Google Adsense Plug-In können Sie automatisch potenzielle Placements für AdSense-Anzeigen festlegen. Dabei schlägt Google unterschiedliche Anzeigenlayouts vor. Das Plug-In erlaubt Ihnen vielfältige Optionen, wie automatisierte mobile Anzeigen, manuelles Einfügen von Anzeigen und auch die Möglichkeit, bestimmte Seiten von der Werbung auszuschließen.

    Weitere Informationen zu Google AdSense

    Amazon Auto Links

    Wenn Sie am Amazon Partnerprogramm teilnehmen, ist das WordPress Plug-In Amazon Auto Links, neben einigen anderen Amazon-Plug-Ins, eine große Hilfe. Denn es fügt zum Beispiel relevante Produkte unterhalb eines Blogartikels automatisch ein. Auch Positionierung innerhalb des Artikels oder der Sidebar ist problemlos mit einem Widget realisierbar. Im Vorfeld legen Sie die passenden Themen-Kategorien fest. Weiterer Vorteil: Die Links aktualisieren sich automatisch.

    Weitere Informationen zu Amazon Auto Links

    Shareaholic

    Sie kennen Shareaholic nicht? Dann fehlt Ihnen etwas auf Ihrer Website. Das Plug-In ist in erster Linie eine Social-Sharing-Erweiterung, aber es kann so viel mehr. Wer es richtig verwendet, hat mit diesem Tool eine wahre Gelddruckmaschine im Einsatz. Es fügt neben der Social-Sharing-Funktion ähnliche Beiträge unter Ihre Blogposts, was Ihre Performance erhöht, weil Sie sich ein Extra-Plug-In sparen. Außerdem stehen unterschiedliche Wege der Vermarktung zur Verfügung, wie zum Beispiel Anzeigen unter dem Blogartikel oder in Ihren Social-Media-Accounts sowie Affiliate-Links.

    Weitere Informationen zu Shareaholic

    Adiro InText Plug-In

    Adiro blendet im Artikeltext Links ein. Nach einem Klick verdient der Website-Betreiber Geld. Praktisch: Sie können Seiten von der Ausspielung der Links ausschließen und sie auf bestimmte Bereiche begrenzen.

    Weitere Informationen zum Adiro InText Plug-In

    Auto Affiliate Links

    Wer möchte schon Affiliatelinks manuell in die Website einbauen? Zudem sind bei dem Plug-In unterschiedliche Optionen verfügbar. Zum Beispiel, ob Sie Links individuell oder automatisch einsetzen möchten. Sie können die Frequenz der Links pro Artikel bestimmen oder die Links automatisch mit Anbietern wie Amazon, Clickbank oder Sharesale verknüpfen. Das Plug-In Auto Affiliate Links ist kostenlos.

    Weitere Informationen zu Auto Affiliate Links

    AtContent

    Genau andersherum funktioniert ATContent. Hier geht es um das Publizieren der eigenen Inhalte auf fremden Websites. AtContent dient als Austauschplattform zwischen Ihnen und anderen Websites. Zwei Hauptfunktionen beinhaltet das Plug-In: „Get Content“ zeigt aktuelle Artikel aus dem AtContent-Netzwerk an, kategorisiert nach verschiedenen Themengebieten, die Sie auf Ihrem Blog re-posten können. Der Urheber des ursprünglichen Beitrags wird mit Bild und Infos zum Blog angezeigt. „Monetize Blog“ verknüpft die Inhalte mit Tags, um sich mit anderen Bloggern zu verbinden. Eine kleine Statistik gibt Auskunft über den Traffic.

    Weitere Informationen zu AtContent

    Plista

    Plista ist das etwas andere Werbe-Tool. Hier werden Werbebanner unter dem Artikel mit Links zu anderen Seiteninhalten gemischt. So bleibt der User eventuell länger auf der Seite und bringt im besten Fall noch Profit. Zum Beispiel werden am Ende jedes Artikels vier Anzeigen gezeigt, von denen drei zu Beiträgen der eigenen Website führen, die von Plista als thematisch passend eingeordnet wurden. Die Anzeige wird farblich hervorgehoben. Die Abrechnung bei Plista erfolgt per Pay-Per-Klick-Modell.

    Weitere Informationen zu Plista

    Yoast SEO

    Yoast SEO macht eine Liaison zwischen Ihnen und Google möglich. Und so, wie es bei guten Liebesgeschichten ist, sollten Sie die Suchmaschine bei jeder Website-Aktion im Kopf behalten. Warum? Weil Ihnen dies Traffic beschert. Hier kommt Yoast SEO ins Spiel: Das Plug-In behält statt Ihnen alles in puncto Suchmaschinenoptimierung im Auge und gibt Ihnen wertvolle Tipps.

    Weitere Informationen zu Yoast SEO

    SumoMe

    Sie können SumoMe kostenlos installieren und mit dem Testen zahlreicher Methoden zum Sammeln von E-Mail-Adressen beginnen: von einer schlanken, interaktiven Bar oben auf der Seite über unaufdringliche Scroll-Pop-ups bis zu minimierten Formularen in den Seitenfußzeilen. Mit SumoMe testen Sie, welche E-Mail-Methode am besten für Sie und Ihre Website funktioniert. Es ist bei weitem das vielseitigste und benutzerfreundlichste Plug-In, um E-Mail-Adressen zu sammeln, ohne Ihre Leser zu nerven. Darüber hinaus integriert SumoMe alle bekannte Mail-Services.

    Weitere Informationen zu SumoMe

    WordPress Easy Paypal Payment

    Immer öfter werden Paypal-Plug-Ins integriert. Dabei zahlen Kunden damit für ein Produkt oder spenden für den Content freiwillig. Es können einzelne Beiträge konfiguriert und unterschiedliche Zahlungsoptionen gewählt werden.

    Weitere Informationen zu WordPress Easy Paypal Payment

    Revive Old Post

    Mit Revive Old Post posten Sie erfolgreiche oder aufwändige Blogposts nach einiger Zeit noch einmal über die Social Networks, wie Twitter, Facebook und LinkedIn. So können Follower und Fans alte Blogartikel noch einmal lesen bzw. verpassen sie nicht. Die Frequenz und die Auswahl der Artikel legen Sie selber fest.

    Weitere Informationen zu Revive Old Post

    Fazit: Wenn Sie mit einem Blog Geld verdienen wollen, sollten Sie nicht nur auf Plug-Ins setzen

    Neben all den tollen Plug-Ins, die es für WordPress gibt, um mit dem Blog Geld zu verdienen: Auch bestimmte SEO-Aspekte spielen für den Erfolg eines Blogs eine große Rolle – die Performance und der Page Speed. Besonders letzteres ist sehr wichtig. Denn Suchmaschinen legen Wert auf eine gute User Experience, weshalb der schnelle Aufbau der Website ein wichtiger Faktor für den Ranking-Algorithmus ist.

    Andersherum verlangsamen zu viele Plug-Ins die Website. Also, was tun? Wir empfehlen Ihnen gut abzuwägen! Was muss unbedingt, was bringt Ihrer Website keine großen Vorteile? Es lohnt sich ein Blick in das google-eigene Tool „Page Speed Insights“. Nach einem Check der Website gibt Google sogar Verbesserungsvorschläge. Viel Erfolg mit Ihrem Blog!

    Sie suchen weitere Tipps, wie Sie die Ladezeiten Ihres Blogs optimieren können? Dann hilft Ihnen dieser Artikel bestimmt weiter. Hier finden Sie viele weitere wichtige Informationen zur Pagespeed-Optimierung Ihrer WordPress-Seite.
     

    Quellen:

    Jana Behr

    Jana Behr ist IT-Fachredakteurin, PR-Beraterin sowie Bloggerin aus Köln und beschäftigt sich leidenschaftlich gern mit allen Themen rund um IT, Telekommunikation und Digitalisierung.

2 thoughts on “Sie wollen mit Ihrem Blog Geld verdienen? Diese 11 WordPress Plug-Ins helfen Ihnen dabei

  1. Was auch immer wieder spannend ist, ist wenn man Firmen als Sponsor gewinnt – hierfür braucht man natürlich einen branchenspezifischen Blog, es kann aber klappen. Bei WordPress sollte man natürlich darauf achten, dass man das Blog nicht mit zu vielen Plug-Ins von der Geschwindigkeit her lahmlegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.