Bilder machen Ihre Internetseite lebendig, illustrieren den Text und unterhalten Ihre Leser. Neben den kostenpflichtigen Softwarelösungen zur Bildbearbeitung stehen Ihnen Open-Source-Programme zur Verfügung, die mit leichter Bedienung und großem Funktionsumfang punkten. GIMP ist eine der beliebtesten Lösungen unter den kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen. Die Software nutzen Anwender häufig für das Erstellen und Bearbeiten von Bildern, die im Internet veröffentlicht werden – zum Beispiel auf der eigenen Homepage. Das Ziel: Die Qualität Ihrer Bilder sollte möglichst hoch und die Dateigröße zwecks schnellerer Ladezeiten möglichst klein sein. Im Folgenden erhalten Sie Tipps für den einfachen Einstieg in die Bildbearbeitung mit GIMP.

GIMP herunterladen und installieren

Das Bildbearbeitungsprogramm GIMP können Sie kostenlos im Netz herunterladen, die Software ist für Microsoft Windows, OS X und Linux verfügbar. Nach dem Download und der Installation können Sie sofort loslegen und die ersten Bilder bearbeiten.

Einfache Aufgaben der Bildbearbeitung mit GIMP lösen

Versierte Anwender können mit GIMP fast alles erledigen, was auch mit den professionellen Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop möglich ist. Dazu gehören Größenanpassungen, das Komprimieren von Bildern sowie das Hinzufügen von Texten.

Bilder skalieren

Hochauflösende Originalaufnahmen von der Digitalkamera zeigt GIMP mit einem passenden Zoomfaktor an, das Zoomlevel sehen Sie in der Statusleiste. Für die Anzeige auf Internetseiten sind die Bilder häufig zu hoch aufgelöst – das schlägt sich in den Ladezeiten der Seite nieder. Wählen zum Skalieren im Menü Bild den Punkt Bild skalieren. Im folgenden Fenster wird Ihnen nun die Bildbreite- und -höhe in Pixeln sowie die Auflösung in dpi angezeigt. Die Auflösung betrifft nur ausgedruckte Bilder und hat auf die Anzeige auf einem Bildschirm oder Smartphone keinen Einfluss. Tragen Sie die gewünschte Bildbreite in das Feld ein. Für die Darstellung auf unterschiedlichen Geräten bietet sich eine Bildbreite zwischen 600 bis 800 Pixel als guter Mittelweg an. Gimp nimmt die Anpassung der Höhe automatisch vor, solange das Kettensymbol neben den Eingabefeldern verbunden ist.

Skalieren Sie die Bilder für die Darstellung auf der Webseite.

Bilder komprimieren

Für die Darstellung auf Ihrer Internetseite sollten die Bilder komprimiert sein und wenig Speicherplatz auf der Festplatte beanspruchen. So lädt Ihre Webseite schneller, eine wichtige Eigenschaft für einen gelungenen Auftritt im Netz. Sie können die Bilder komprimieren, ohne die Dimensionen zu verändern. Die beste Kompression erzielen Sie mit dem JPEG-Format und einer passenden Kompressionsrate. Je höher die Kompression, desto mehr Bilddetails gehen verloren. Um ein Bild als JPEG-Datei abzuspeichern, gehen Sie auf Datei > Exportieren als, wählen Sie die gewünschte Qualität und klicken Sie auf Exportieren.

Zum schnellen Laden der Webseite werden die Bilder komprimiert.

Aktivieren Sie das Feld Vorschau im Bildfenster anzeigen, so sehen Sie die finale Dateigröße. Meist erreicht Sie mit einer Einstellung von 75 % einen guten Kompromiss aus hoher Bildqualität und geringer Dateigröße.

Tipp: Speichern Sie selbst erstellte Grafiken und Zeichnungen mit wenig feinstufigem Farbverlauf im PNG-Format ab.

Bilder zuschneiden

Bilder werden zugeschnitten, um Details hervorzuheben oder einen Bereich aus dem Hintergrund zu entfernen. Klicken Sie zum Zuschneiden eines Bildes auf Werkzeuge > Transformation > Zuschneiden. Anschließend können Sie mit der Maus ein Rechteck markieren und die Auswahl mit einem Klick bestätigen.

Mit GIMP können Sie Bilder schnell zuschneiden.

Bilder drehen und spiegeln

Schaut die Person auf dem Foto in die falsche Richtung oder soll aus oben unten werden? Mit GIMP spiegeln Sie das Bild im Handumdrehen. Klicken Sie dazu auf Bild > Transformation > Horizontal spiegeln (oder Vertikal spiegeln). Zum Drehen klicken Sie auf Bild > Transformation > Um 90° im Uhrzeigersinn drehen – oder wählen Sie eine der anderen Optionen.

Mit Texten in Bildern arbeiten

Das Texttool erzeugt über der aktuellen Bildebene eine neue Ebene. Hier können Sie den gewünschten Text direkt eingeben. Für die Änderung der Schriftart, -größe und -farbe steht die Toolbox zur Verfügung.

Mit GIMP fügen Sie den Bildern einfach Text hinzu.

Bildbearbeitung mit GIMP – Fazit

Probieren Sie GIMP jetzt aus und lernen Sie die vielfältigen Möglichkeiten kennen. Neben den grundlegenden Bearbeitungsoptionen bietet die Software zahlreiche Funktionen und Anwendungen, die sonst nur in professionellen Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop zu finden sind.

Zum Download der kostenlosen Bildberbeitungssoftware GIMP.

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Sie haben Fragen oder Anregungen zum Thema Bildberbeitung mit GIMP? Schicken Sie uns einen Kommentar. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Bildnachweis: Fotolia, Lizenz: Host Europe

Wolf-Dieter Fiege

Wolf-Dieter Fiege ist Senior Specialist für Content Marketing & SEO und Chefredakteur des Blogs der Host Europe GmbH, einem der größten Anbieter von Domain- und Webhosting sowie Serverprodukten in Europa.

2 thoughts on “Kostenlose Bildbearbeitung mit GIMP – Tutorial für Anfänger

  1. Da hab ich jetzt doch etwas mehr erwartet – auch wenn dort Anfänger steht. Denn zuschneiden, drehen und abspeichern klappt ja mit nahezu jedem Viewer schon reibungslos. Trotzdem super, dass ihr für das Open Source Toll Werbung macht.

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