Die mobile Nutzung des Internet ist längst in unseren Alltag integriert, die Erwartungen an die Datenverfügbarkeit, unkomplizierte On-Demand-Skalierungen, und allen voran an die Datensicherheit steigen stetig.
Cloud-Speicher-Dienste wie „Dropbox“, „Google Drive“, „Spider-Oak“, oder „Wuala“ erleben derzeit Ihren Zenit und haben ein gemeinsames Ziel: die orts- und geräteunabhängige Bereitstellung und Synchronisation Ihrer Daten mit der Option, diese bei Bedarf auch gegenüber Dritten zur Verfügung zu stellen.

Bei genauerer Betrachtung gibt es allerdings diverse Rahmenbedingungen, die diese Anwendungen voneinander unterscheiden!

Wichtige Unterscheidungsmerkmale sind die angebotene Speicherkapazität, der Preis im Verhältnis zum Speicherangebot, sowie Synchronisationsoptionen und Erweiterungsmöglichkeiten. Ein besonders wichtiger Aspekt, der für den Vergleich der Tools herangezogen werden sollte, ist die Datensicherheit. Wo genau werden die Daten gespeichert? Besteht die Möglichkeit, diese zu verschlüsseln? Erfolgt die Übertragung bei der Synchronisation ebenfalls verschlüsselt? Können Daten hinsichtlich Ihres genauen Speicherortes identifiziert oder einem individuellen Benutzerkonto zugeordnet werden?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Während hinsichtlich der Datensicherheit einige Anbieter eine „zero knowledge policy“ anbieten und somit umfangreichen Datenschutz garantieren, sind wir der Meinung, dass schützenswerte Daten ausschließlich in Ihrem eigenen Ermessen verschlüsselt, übertragen, freigegeben und geteilt werden sollten.

Die Sicherstellung dieser Faktoren bietet nur ein System, welches auch von Ihnen selbst betrieben wird. Die Lösung hierfür ist mit dem kostenlosen OpenSource-Cloud-Projekt „ownCloud“ gegeben.

Ihre Daten werden auf Ihrem eigenen Speicher angelegt, sie selbst legen den Ort der Verschlüsselung fest und wählen die Sicherheitseinstellungen für die verschlüsselte Übertragung der Daten. Alles, was Sie dafür benötigen ist ein Webserver, der aus Sicherheits- und Performanzgründen im Idealfall über eine Datenbankanbindung verfügt. Die Lösung kann bei Ihnen zu Hause in Verbindung mit einem NAS („Network-Attached-Storage“) oder auf einem professionellen Hosting-Produkt in einem Rechenzentrum Ihrer Wahl betrieben werden. Als Anbieter entsprechender Hosting-Lösungen und Betreiber hochverfügbarer Rechenzentrum-Infrastruktur möchten wir Ihnen zwei einfache Wege aufzeigen, wie Sie Ihre eigene Cloud mit Hilfe von ownCloud installieren können.

Die ownCloud-Installation

Da bekanntlich viele Wege nach Rom führen, möchten wir Ihnen beispielhaft zwei Vorgehensweisen im Zusammenhang mit der einfachsten Art präsentieren, ownCloud zu installieren – dem Web-Installer.
Dafür haben wir stellvertretend je ein Produkt aus der Produktlinie „WebServer“ sowie „Virtual Server“ für Sie ausgewählt. ownCloud lässt sich darüber hinaus natürlich auch auf vielen Produkten anderer Segmente unseres Hosting-Portfolios installieren, allerdings möchten wir Ihnen mit dieser Anleitung zeitgleich Produkte vorstellen, die sich gleichermaßen hinsichtlich ihrer Performanz und ihres Preisniveaus hervorragend für diesen Einsatzzweck eignen. Je nach gewählter Konfiguration oder einem späteren Paket-Update können Sie bei Bedarf bereits innerhalb der Produktlinien eine ausreichende Skalierung vorbereiten.

  1. Installation auf einem WebServer mit Hilfe eines FTP-Clients

    Der Installationsvorgang auf einem Virtual Server mit Hilfe von Plesk ist ebenso einfach, wie die das Setup auf einem WebServer-Produkt. Zunächst sollte ein FTP-User (falls nicht schon vorhanden) eingerichtet werden, der entsprechende Schreibrechte auf die neue ownCloud-Umgebung mitbringt. In der Regel besteht diese aus einem neuen Webverzeichnis. Außerdem wird eine Datenbank inklusive Benutzer benötigt, um auch diese administrativ verwalten zu können:

    1. FTP-User anlegen
      Im KIS unter dem Menüpfad
      Administration > WebServer > IHRPAKETNAME > Allgemeines > FTP-Zugänge
      können neue Benutzer angelegt werden. Dabei können die Berechtigungen für bestimmte Verzeichnispfade eingeschränkt werden. Als Standard hierfür ist das Verzeichnis „/www“ bereits vorausgewählt. Eine detaillierte Anleitung zum Anlegen neuer FTP-Benutzer finden Sie in unseren FAQ unter der Eintragsnummer 11247.

      Hinweis: Die jeweilige Paketnummer ist fester Bestandteil des neuen FTP-Benutzernamens!

    2. Datenbank anlegen
      In diesem Schritt wird eine Datenbank inklusive Benutzer für den Zugriff sowie dem dazugehörigen Passwort erstellt.
      Diesen Schritt können Sie im KIS unter
      Administration > WebServer > IHRPAKETNAME > Datenbanken > Datenbank verwalten
      realisieren. Eine entsprechende Anleitung finden Sie zudem unter der ID 11006 in unseren FAQ.

      Hinweis: Auch für die Datenbankbezeichnung und den passenden Benutzer wird der Paketname anteilig integriert!

    3. ownCloud-Download
      Für den Download des Web-Installers besuchen Sie die ownCloud-Website und navigieren Sie in den Download-Bereich über den Button oben rechts im Menü:


      Im Download-Bereich müssen Sie sich entscheiden, ob Sie das Produkt an sich, einen Client oder eine Erweiterung herunterladen möchten. Wir möchten das Produkt neu installieren und wählen daher „Download ownCloud“ aus der Auswahl ganz links oben mit einem weiteren Klick auf „Download“ aus.


      Anschließend werden Sie aufgefordert, sich festzulegen, welche Art von Download von Ihnen bevorzugt wird. In unserem Fall ist dies der Web-Installer. Diesen finden Sie im zweiten Reiter von Links. Mit einem Rechtsklick auf das hervorgehobene Wort „here“ können Sie das Zielverzeichnis auswählen, in die Sie die Setup-Datei ablegen möchten.


    4. Upload mit einem FTP-Client und Aufruf des Setups im Browser
      Mit dem zuvor eingerichteten FTP-Account kann die Setup-Datei nun an ihren Bestimmungsort hochgeladen und im Anschluss daran per Browser aufgerufen werden.

      Hinweis: Anleitungen zur Verwendung von FTP-Programmen finden Sie in unseren FAQ unter der ID 10990

      Die aufgerufene Setupdatei sollte sich im Browser wie folgt darstellen:


      Ein Klick auf „Next“ sollte Sie zum ersten Schritt des Setups weiterleiten. Mit einem einfachen „.“ Legen Sie fest, dass die Installation im aktuellen Webverzeichnis durchgeführt werden soll.


      Sollte eine Fehlermeldung zur benötigten PHP-Version erscheinen, kann dies an den im KIS hinterlegten Standard-Einstellungen zu PHP liegen. Per Default ist die Version 5.3 eingestellt, diese kann jedoch recht unkompliziert auf eine aktuellere Version umgeschaltet werden. Dazu stellen Sie unter
      Administration > WebServer > IHRPAKETNAME > Skripte > PHP-Versionen
      die alternativ zu verwendende Version auf die benötigte Version um und bestätigen dies mit einem Klick auf „Speichern“:


      Im Anschluss daran legen Sie für den entsprechenden Verzeichnispfad oder alternativ für das gesamte Verzeichnis „/www“ die zu verwendende PHP-Version fest. Die Aufspaltung in diese 2 Teilschritte erlaubt es Ihnen, in einem anderen Verzeichnis auch ältere Webanwendungen mit Hilfe von PHP 5.3 weiterhin auszuführen.


      Wenn keine Fehlermeldung auftritt, sollte das Setup mit folgender Meldung abschließen:


      Ein Klick auf „Next“ führt Sie zur folgenden Ansicht:


      Dieser letzte Schritt ist notwendig, um einen initialen Administrator-Account anzulegen und die zu verwendende Datenbank auszuwählen. Der Administrator ist derjenige Benutzer, der später weitere User und Administratoren anlegen, sowie die ownCloud-Installation als solche betreuen kann. Bitte merken Sie sich sowohl den Benutzernamen als auch das Passwort des initialen Administrators. Die erste Anmeldung in Ihrer ownCloud wird über diesen Zugang zwar automatisch erfolgen, falls Sie jedoch keine weiteren Administratoren erstellen und diesen Zugang nicht ändern, benötigen Sie die Daten für den nächsten Login erneut.

      Bitte wählen Sie in diesem Schritt „SQL/MariaDB“ aus und füllen Sie die Formularfelder mit den zuvor festgelegten Angaben zur Datenbank und deren Hauptbenutzer. Die Angabe „Datenverzeichnis“ sollte auf das Installationsverzeichnis verweisen. Ein letzer Klick auf „Installation abschließen“ führt Sie als frisch gebackener Administrator direkt in den Administrationsbereich Ihrer neuen ownCloud:


      Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gerade Ihre eigene Cloud installiert!

  2. Installation auf einem Virtual Server mit Hilfe von WinSCP und der komfortablen Webserver- und Website-Verwaltungs-Schnittstelle „Parallel Plesk Panel

    Der Installationsvorgang auf einem WebServer ist relativ simpel und in etwa vergleichbar mit dem Aufwand einer WordPress-Installation. Zunächst sollte ein FTP-User (falls nicht schon vorhanden) eingerichtet werden, der entsprechende Schreibrechte auf die neue ownCloud-Umgebung mitbringt. In der Regel besteht diese aus einem neuen Webverzeichnis. Außerdem wird eine Datenbank inklusive Benutzer benötigt, um auch diese administrativ verwalten zu können:

    1. ownCloud-Download
      Für den Download des Web-Installers besuchen Sie die ownCloud-Website und navigieren Sie in den Download-Bereich über den Button oben rechts im Menü:


      Im Download-Bereich müssen Sie sich entscheiden, ob Sie das Produkt an sich, einen Client oder eine Erweiterung herunterladen möchten. Wir möchten das Produkt neu installieren und wählen daher „Download ownCloud“ aus der Auswahl ganz links oben mit einem weiteren Klick auf „Download“ aus.


      Anschließend werden Sie aufgefordert, sich festzulegen, welche Art von Download von Ihnen bevorzugt wird. In unserem Fall ist dies der Web-Installer. Diesen finden Sie im zweiten Reiter von Links. Mit einem Rechtsklick auf das hervorgehobene Wort „here“ können Sie das Zielverzeichnis auswählen, in die Sie die Setup-Datei ablegen möchten.


    2. Upload mit Hilfe von WinSCP und Aufruf des Setups im Browser
      WinSCP“ ist ein komfortabler SFTP-Client, mit dem Sie als Root-User Ihres Virtual Servers einen einfachen Zugriff auf Ihr Hosting-Produkt herstellen können. Den Client können sie direkt auf der Website des Herstellers kostenlos herunterladen: https://winscp.net/eng/download.php

      Wählen Sie hier „Installation package“. Öffnen Sie die heruntergeladene Datei und folgen Sie den Anweisungen des Installers. Nachdem Sie das Setup durchgeführt haben können Sie mit dem Tool jederzeit eine sichere Verbindung mit Ihrem Virtual Server herstellen.

      Um eine solche sichere Verbindung einzurichten, starten sie den Client:


      Hatten Sie den Client zuvor bereits installiert und Verbindungen abgespeichert, werden diese in dieser Auswahl dargestellt.

      Um eine neue Verbindung zu Ihrem Virtual Server einzurichten, klicken Sie auf „Neu“. Füllen Sie das Formular wie folgt aus:


      Für den Rechnernamen verwenden Sie den generischen Hostnamen Ihres Virtual Servers. Diesen finden Sie im KIS unter
      Administration > Virtual Server > IHRPAKETNAME > Allgemeines > Allgemeine Informationen“.

      Der Benutzername sollte dem Ihres Root-Accounts entsprechen, entsprechend geben Sie bitte unter Kennwort das dazugehörige Passwort an.

      Klicken Sie anschließend auf „Speichern“, um diese Verbindung dauerhaft zu sichern. Im Anschluss können Sie die entsprechende Verbindung mit einem Klick auf „Anmelden“ öffnen.

      Die Darstellung erinnert an die eines üblichen FTP-Clients. Navigieren Sie auf der linken Seite des Fensters zu dem Ort, an dem Sie die Setup-Datei abgelegt haben.

      Auf der rechten Seite müssen Sie ggf. noch das entsprechende Web-Verzeichnis suchen, bzw. erzeugen. Hierzu navigieren Sie in das Entsprechende Hauptverzeichnis der von Ihnen festgelegten Domain. Für diese Anleitung wurde ein System mit Basis auf CentOS 7 verwendet. Analog dazu würden Sie Ihr Verzeichnis in folgendem Pfad finden:

      /var/www/vhosts/IHREDOMAIN/httpdocs/

      Sie können hier mit einem rechten Mausklick in den Verzeichnisbaum ein entsprechendes Verzeichnis für die Installation festlegen und die Setup-Datei hineinkopieren. Ggf. müssen Sie ebenfalls über das Kontextmenü den Besitzer (Stichwort: Webserver-User) wechseln und entsprechende Berechtigungen mit Schreibzugriff setzen.

    3. Datenbank anlegen
      Melden Sie sich in Ihrem Plesk-Account an und wählen Sie die entsprechende Domain aus.


      Im Submenü auf der rechten Seite wählen Sie bitte „Datenbanken“ und auf der nächsten Seite „Neue Datenbank hinzufügen


      Merken Sie sich alle Angaben und bestätigen Sie diese mit einem Klick auf „Ok“.
      Sie können jetzt mit dem Setup von ownCloud mit Hilfe des Web-Installers fortfahren.
      Rufen Sie dafür die hochgeladene Datei direkt im Browser auf. Der Browser sollte nun folgenden Inhalt darstellen:


      Ein Klick auf „Next“ sollte Sie zum ersten Schritt des Setups weiterleiten. Mit einem einfachen „.“ Legen Sie fest, dass die Installation im aktuellen Webverzeichnis durchgeführt werden soll.


      Das Setup sollte nun mit folgender Meldung abschließen:


      Ein Klick auf „Next“ führt Sie zur folgenden Ansicht:


      Dieser letzte Schritt ist notwendig, um einen initialen Administrator-Account anzulegen und die zu verwendende Datenbank auszuwählen. Der Administrator ist derjenige Benutzer, der später weitere User und Administratoren anlegen, sowie die ownCloud-Installation als solche betreuen kann. Bitte merken Sie sich sowohl den Benutzernamen als auch das Passwort des initialen Administrators. Die erste Anmeldung in Ihrer ownCloud wird über diesen Zugang zwar automatisch erfolgen, falls Sie jedoch keine weiteren Administratoren erstellen und diesen Zugang nicht ändern, benötigen Sie die Daten für den nächsten Login erneut.

      Bitte wählen Sie in diesem Schritt „SQL/MariaDB“ aus und füllen Sie die Formularfelder mit den zuvor festgelegten Angaben zur Datenbank und deren Hauptbenutzer. Die Angabe „Datenverzeichnis“ sollte auf das Installationsverzeichnis verweisen. Ein letzter Klick auf „Installation abschließen“ führt Sie als frisch gebackener Administrator direkt in den Administrationsbereich Ihrer neuen ownCloud:


      Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gerade Ihre eigene Cloud installiert!

Verschlüsselung und sichere Übertragung Ihrer Daten

Generell sollten Sie alle Daten verschlüsseln. Hierfür gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die einerseits seitens ownCloud angeboten werden, sie können natürlich auch alternativ alle Daten vorab verschlüsseln und synchronisieren. Sie sollten hierbei ein Verfahren wählen, welches von allen Endgeräten unterstützt wird, um einen geräteunabhängigen Gebrauch Ihrer Daten sicherzustellen. Die Möglichkeiten der internen Verschlüsselung können Sie der umfangreichen Dokumentation der Anwendung entnehmen.

Synchronisation mit verschiedenen Endgeräten

Für die meisten mobilen Endgeräte werden passende Clients angeboten. Unterstützt werden die Geräte mit Android-Betriebssystem, sowie Produkte aus dem Hause Apple oder Blackberry. Den jeweils passenden Client können Sie ebenfalls in der Download-Sektion der ownCloud-Website herunterladen.

Weitere Anwendungen

Im ownCloud-App-Repository finden Sie ein breites Portfolio von Anwendungen, die den Umfang Ihrer ownCloud-Installation um zusätzliche, nützliche Programme erweitern.

Quellen im Internet

Zusammenfassend finden Sie alle im Artikel aufgeführten Verknüpfungen noch einmal in der Übersicht:

Fazit

Wer wirklich sicher sein möchte, was mit den eigenen Daten in der Cloud geschieht sollte sich seine Cloud selbst installieren. Je nach Produktauswahl ist die eigene Cloud darüber hinaus eine kostensparende Möglichkeit, die Ressourcen des eigenen Hosting-Produkts sinnvoll einzusetzen.

Sie haben noch keine eigene Cloud?

Mit den folgenden Produkten können Sie Ihre eigene Cloud ganz einfach selbst aufsetzen und mit einem professionellen Hosting-Partner an Ihrer Seite performant und sicher betreiben:




Wir wünschen viel Erfolg mit Ihrem eigenen Cloud-Projekt und stehen jederzeit gerne für Fragen und Anregungen unter support@hosteurope.de zur Verfügung.

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Thomas von Mengden

Social Media Manager & PR Comms bei Host Europe GmbH
Thomas von Mengden ist als Redakteur und Autor des Blog & SEO-Teams für die Host Europe GmbH tätig, einem der größten Anbieter von Domain- und Webhosting in Europa. Privat interessiert sich Thomas vor allem für alle Art technischer Gadgets, Web-Entwicklung, SEO und Sport.

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28 thoughts on “Maximale Sicherheit für Ihre Daten mit ownCloud auf dem eigenen System

  1. Ihr Beitrag und die Anleitung zu OwnCloud waren sehr interessant.
    Zwei Punkte sind offen geblieben:
    1. Der Web-Installer fragt keine vorhandene Datenbank ab, sondern installiert sich mit sqllite, kann das noch umgestellt werden oder muss ich mit dem Standardpaket installieren.
    2. OwnCloud empfiehlt (sehr vernünftig) mit einer SSL – Verbindung zu arbeiten. Bei Verwendung Ihres SSL-Proxies fällt aber die Verbindung immer wieder auf normales HTTP zurück.

    Viele Grüße und Danke noch einmal für die Vorstellung von OwnCloud
    U. Lüer

    • Hallo Ulrich,

      vielen Dank für die interessanten Anmerkungen.
      Bei der Installation wird eine Datenbank initial eingerichtet, das ist korrekt.
      Wie sehen die Hosting-Einstellungen Deiner Domain im Plesk aus? Ist hier evtl. „http:“ als Standard gesetzt?

      Beste Grüße aus Köln

  2. OwnCloud läuft sogar im Webpack, man kann ja bei den neuen Paketen auch SSL-Zertifikate einbinden. Auf den vServer läuft es auch rund. Ich frage mich jedoch, warum HE keine reinen OC-Pakete anbietet. Das wäre für viele Zielgruppen attraktiv.

  3. Hallo,

    mit OC 8.2 kann auf Hosteurope der SSL Proxy nicht verwendet werden. Der Fehler liegt in OC.

    Erst nach einer manuellen Installation (nicht webinstaller) von OC 8.2.1 funktioniert die Nutzung von SSL wieder einwandfrei.

  4. Hallo,
    ich bin mit Interesse auf das Thema owncloud aufmerksam geworden.
    Als zufriedener Host Europe Kunde habe ich mich gleich daran gemacht eine Installation auf meinem WebPack durchzuführen.
    Nach mehrfachem versuchen habe ich nun folgendes festgestellt.
    Die Version 8.2.3 mit mySQL habe ich problemlos installieren können.
    Die Version 9 bekomme ich jedoch nur unter SQLite zum laufen.
    Bei der Installation wird versucht dem DB-User Rechte zu gewähren, welches jedoch fehlschlägt.
    Hat jemand auch diese Erfahrung machen können?

  5. Hallo, vielen Dank für die tolle Anleitung.

    Ich bekomme jedesmal einen Access denied for user dbxxxxxxx-xy bei Anmeldung gegen die zuvor angelegte Datenbank. DN + PW stimmen bei Anmeldung über DB verwalten im KIS.

    • Hallo Dirk,
      dabei handelt es sich leider um einen Bug in OwnCloud. Bei der Installation geht OwnCloud unsinniger Weise davon aus, Root-Rechte auf die Datenbank zu haben und versucht zum einen, Informationen aus der Tabelle mysql.user zu lesen (das kann nur root). Zum anderen versucht OwnCloud neuen User anzulegen (auch das kann nur root).
      Eine mögliche Lösung wäre es, OwnCloud in der Version 8 zu installieren und dann auf Version 9 zu aktualisiert.
      Damit sollte dieses Problem nicht mehr auftreten.
      Mit besten Grüßen Wolf-Dieter

  6. Hallo nochmal,
    schade, dass die Kommentare nicht zeitnah beantwortet werden. Mittlerweile sind die private als auch die geschäftliche Cloud nicht mehr per Browser erreichbar und auch sämtliche Neuinstallationsversuche per FTP oder Webinstaller mit verschiedenen Versionen scheiterten.
    Leider ist hier von Hosteurope kein Statement zu bekommen, welche serverseitigen Veränderungen gemacht wurden, so dass beide funktionierende Owncloud s nun nicht mehr steuerbar sind. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass Hosteurope dafür nicht mehr der richtige Hoster ist.

    • Hallo,
      entschuldigen Sie die verspätete Rückmeldung. Eine allgemeine Fehlerdiagnose ist schwierig. Ich würde Sie daher bitten, sich mit Ihrer Kundennummer direkt an unseren Support zu wenden. Unsere kostenlose Beratung erreichen Sie telefonisch unter 0800 4678 387 oder senden Sie eine Support-Anfrage an support@hosteurope.de bzw. reichen Sie ein Support-Ticket über unser Kunden-Informations-System KIS https://kis.hosteurope.de/support/ ein.
      Die Kollegen könnten dann im Detail nachschauen, was die möglichen Ursachen sein könnten.
      Mit besten Grüßen
      Wolf-Dieter Fiege

  7. Der Support fühlt sich nicht verantwortlich für „Skripte Dritter“. Somit ist die Owncloud oder Nextcloud bei Hosteurope für private, nicht-ganz-professionelle Anwender keine gute Alternative.

    • Hallo Kai,
      die Inhalte einiger Artikeln des Host Europe Blogs sind momentan gerade nicht erreichbar. Wir sind dran. Ich melde mich, sobald wir das technische Problem gelöst haben. Entschuldige bitte diese Unannehmlichkeit.
      Mit besten Grüßen
      Wolf-Dieter

  8. Ich erhalte einen Internal Server Error nach dem ich nach der „Success“-Meldung auf Next klicke.
    Im Logfile steht:
    Failed opening required ‚lib/base.php‘ (include_path=‘.:/usr/share/php7.0′) in /is/htdocs//www/owncloud/index.php on line 52

    Habe die Einrichtung mit KIS wie oben beschrieben gemacht und habe PHP 5.6 und 7.0 ausprobiert.

    Was muss hier geändert werden?

  9. Hallo ich hätte auch eine Frage zur Own- bzw. NextCloud.

    Wir nutzen derzeit die Version 10.0 (stable) in Verbindung mit einem WebPack 4 L und werden schon seit einiger Zeit in NextCloud darauf hingewiesen, dass ein Update vorliegt (vermutlich auf die Version 11.). Beim Versuch den integrierten Updater aufzurufen, tut sich aber leider nichts. Da für manuelle Updates wohl die Eingabe und Ausführung von Befehlen per Kommandozeile (z.B. über SSH-Zugriff) erforderlich wäre und diese (zumindest bei unserem Paket) anscheinend nicht verwendet werden können, ist wohl diese Alternative ebenfalls nicht möglich.

    Daher meine Frage: Können generell die alten, installierten Versionen von NextCloud, phpBB,
    etc. (zumindest bei unserem Paket) nie upgedatet werden? Sollen bzw. müssen wir dann dauerhaft auf den (lt. Foren unsicheren) alten Versionen -ohne Update-Möglichkeit- bleiben? Wie sollen wir am besten weiter agieren?

    Für eine kurze Rückmeldung und Hilfestellen wäre ich sehr dankbar und verbleibe mit besten Grüßen: Andi B.

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