(Update)Aus den Augen, aus dem Sinn! Leider hat nicht jeder ein perfektes Namensgedächtnis. Der berufliche Alltag bringt immer wieder Menschen zusammen, die zu einem späteren Zeitpunkt zumindest projektweise einen gemeinsamen Weg bestreiten und irgendwann schließlich wieder getrennte Wege gehen. Man sieht sich aber immer zweimal im Leben. Manchmal sogar häufiger. Dies geschieht per Zufall oder aufgrund des Schicksals eines jeden Einzelnen.

Man kann dem Schicksal glücklicherweise auf die Sprünge helfen. Die Weitergabe von Kontaktinformationen über Visitenkarten wird gemeinhin als ein positives haptisches als auch optisches Erlebnis wahrgenommen. Man ist gespannt auf die Aufbereitung der Kontaktdaten seines Gegenübers. Hier zählt der erste Eindruck ganz besonders. Eine originell gestaltete Visitenkarte bietet sich daher als Mittel an. Jedoch ist spätestens mit dem Zeitpunkt die kürzlich noch verteilte Visitenkarte plötzlich veraltet, zu dem sich der darauf abgedruckte Domain-Namen geändert hat, das Corporate Design der Website aktualisiert oder die eigene Mobilfunk-Nummer erneuert wurde.

Wir möchten Ihnen einige sinnvolle Alternativen zur Papier-Visitenkarte aufzeigen: immerhin sind digitale Informationen ein guter Ersatz, wenn Sie sie jederzeit aktualisieren können, weil sich Ihre Kontaktdaten ändern, oder wenn Sie den visuellen Eindruck ab und an etwas auffrischen möchten. Zudem sprechen wir Möglichkeiten an, Informationen zu Ihren Kontakten zu speichern, ohne die Visitenkarten aufwendig zu archivieren. Sie laufen darüber hinaus auch nicht mehr Gefahr, die Kontaktinformationen zu verlieren.

Vorteile digitaler Visitenkarten

Am häufigsten verwenden Sie Visitenkarten in persönlichen Gesprächssituationen. Sie lernen beispielsweise einen potenziellen Geschäftspartner auf einer Konferenz kennen und wollen schnell die Kontaktdaten austauschen. Aber Papier drucken war gestern!

Digitale Visitenkarten einfach erstellen und Kontaktinformationen oder Links nachhaltig und effizient teilen

Wenn Sie eine digitale Visitenkarte erstellen, wird dafür ein QR-Code generiert. Mit diesem Code können Sie Ihrem Gegenüber Zugriff auf Ihre Kontaktdaten gewähren. Somit ändert sich grundsätzlich nicht viel zum Austausch der Karte aus Papier: Sie öffnen den QR-Code auf Ihrem Smartphone, Ihr Gegenüber kann ihn mit seinem Smartphone auslesen und den Link zu Ihrem Profil aufrufen. Auch via SMS, Messenger, Bluetooth, NFC oder Adressbuch-Apps können Sie Ihre Visitenkarte mit dem Smartphone teilen.

Doch die Möglichkeiten digitaler Visitenkarten sind noch weit umfangreicher. Einmal erstellt, können Sie diese überall einbinden, wo Sie sie benötigen, etwa in der E-Mail-Signatur, in Webseiten oder in Social-Media-Profilen. Natürlich können Sie auch einfach den Link zu Ihrer Visitenkarte teilen.

Auf allen Wegen, auf denen Sie Ihre digitale Visitenkarte mit Ihren Kontakten teilen, können die Daten leicht in elektronische Adressbücher importiert werden. Das zugrundeliegende Dateiformat vCard stellt sicher, dass Ihre digitale Visitenkarte geräte-, plattform- und anwendungsübergreifend funktioniert. Einmal geteilt, werden mittlerweile bei vielen Anwendungen die Daten in den digitalen Adressbüchern Ihrer Geschäftspartner aktualisiert, sobald sich bei Ihnen etwas ändert.

Nicht nur das Teilen, auch die Gestaltungsmöglichkeiten sind bei Ihrer digitalen Visitenkarte weitaus umfangreicher als bei Papierkarten. Ganz unkompliziert können Sie zu den Adressangaben das Firmenlogo, Fotos, Videos, Webseiten sowie Social-Media-Profile hinzufügen und jederzeit aktualisieren.

Die besten Anbieter für digitale Visitenkarten Apps in 2022

Hihello

Abbildung - Die digitale Visitenkarten-App HiHello

Die digitale Visitenkarten-App HiHello ist gleichzeitig auch ein Adressbuch. Neben der App für Android und OS können Sie auch über den Browser auf Ihren Account zugreifen. Importieren Sie Ihre Kontakte und bei Änderungen anderer HiHello-Nutzer aktualisieren diese sich automatisch. Außerdem hilft Ihnen die App, den Überblick zu behalten. Sehen Sie auf einen Blick, mit wem Sie wo Ihre Kontaktdaten ausgetauscht haben.

Sie können eine digitale Visitenkarte kostenlos erstellen; Premium-Accounts mit unbegrenzten Karten und größerem Funktionsumfang sind für 3 und 6 $/Monat erhältlich. Auch umfangreiche Corporate-Lösungen für ganze Unternehmen werden angeboten.

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know.ee

Abbildung - Know.ee ist eine Lösung für digitale Visitenkarten

Know.ee ist eine sehr schlanke Lösung für digitale Visitenkarten, für Einzelpersonen komplett kostenfrei. Die angebotenen Corporate-Pakete betragen nur sehr geringe Gebühren. Entsprechend klein ist allerdings auch der Funktionsumfang. Die Visitenkarte wird über den Browserzugriff erstellt und lässt sich umfangreich gestalten, über die dazugehörige App können Sie Daten via QR-Code, Google Kalender und Outlook teilen. Die perfekte Lösung für alle, die gerne auf Schnickschnack verzichten.

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Dibiz

Abbildung - Digitale Visitenkarte auf dem Homescreen des Mobiltelefons speichern

Der Anbieter Dibiz verfolgt einen etwas anderen Ansatz, denn er möchte seine Anwendung auch offline erfahrbar machen. Diese digitale Visitenkarte kann auf dem Homescreen des Mobiltelefons gespeichert werden und ist so jederzeit verfügbar. Natürlich kann sie auch auf allen gängigen Wegen und Kanälen online geteilt werden. Eine App wird allerdings nicht angeboten. Es gibt umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten, die Grundfunktionen sind kostenfrei. Für 60 €/Jahr erhalten Sie noch mehr Möglichkeiten wie das Hinzufügen eines Kontaktformulars. Auch eine Enterprise-Lösung ist verfügbar.

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Kado

Abbildung - Digitale Visitenkarten erstellen mit KADO

Kado ist wie Hihello weit mehr als eine digitale Visitenkarte und bietet eine umfangreiche Lösung für Ihr Adressmanagement. Doch nicht nur das, auch die komplette Geschäftskommunikation lässt sich über die Anwendung verwalten. So können Sie darüber Ihre E-Mails schreiben und anzeigen lassen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit Ihren Kontakten Termine und Notizen zu teilen. Die Anwendung arbeitet dabei synchron mit Outlook, sodass Sie in beiden Anwendungen immer alles im Griff haben. Für den großen Funktionsumfang ist die Preisstruktur sehr günstig. Bis zu 3 Nutzer sind kostenlos, den vollen Funktionsumfang mit unbegrenzten Nutzern gibt es ab 3,71 $/Monat.

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Haben Sie schon einmal virtuelle Visitenkarten erstellt oder erwägen Sie inzwischen deren Einsatz? Teilen Sie uns doch Ihre Gedanken zum Thema virtuelle Visitenkarten einfach und bequem über die Kommentarfunktion mit!

Host Europe

8 thoughts on “4 digitale Alternativen zu realen Visitenkarten

  1. Meiner Meinung nach ist bereits die Webseite eines Unternehmens die Online Visitenkarte. Der Erste Eindruck zählt und alle wichtigen Informationen befinden sich auf der eigenen Webseite. Ebenso fundieren auch die Social Media Kanäle als Visitenkarten – Alles womit die potenziellen Kunden erreicht werden kann man als eben solche bezeichnen.
    – Findest du es dennoch wichtig das eine traditionelle Visitenkarte erstellt wird?

  2. Interessant, dass die Weitergabe von Kontaktinformationen über Visitenkarten gemeinhin als ein positives haptisches als auch optisches Erlebnis wahrgenommen wird. Bevor wir unsere Visitenkarten allerdings zur Druckerei geben, müssen sie erstmal fertig gestaltet werden. Danke für diese Übersicht verschiedener Anbieter für Visitenkarten.

  3. Becard zählt zu den führenden digitale Visitenkarten auf dem international Markt. Sollte auf jeden fall mit in die Liste, da diese auch ISO Zertifizierungen haben.

  4. JO,
    Nicer Artikel und gute Empfehlungen.
    Was ich noch ergänzen kann, wäre Spreadly. Sreadly ist in allen Punkten etwas neuer und innovativer.
    Und auch in den Funktionen umfangreicher. Müsst ihr euch mal anschauen, macht echt Spaß: https://spreadly.app/ .
    Lebe Grüße Fedo.

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