Möchten Sie Ihren Server für den E-Mail-Versand nutzen, kann der Hostname zu einem Problem werden. In der Regel wird das Hosting-Produkt von Ihrem Internet-Provider automatisch bereitgestellt. Das betrifft auch selbstadministrierte Systeme, wie zum Beispiel einen Virtual Server oder Root Server.

Im Bereitstellungsprozess erhält der Server einen automatisch generierten Hostnamen (im Folgenden generischer Hostname genannt). Verwenden Sie den generischen Hostnamen für Ihre E-Mailserverdienste, so kann sich das negativ auf die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails auswirken. Deshalb sollten Sie den Hostnamen ändern, indem Sie den generischen Hostnamen durch einen individuell erstellten Hostnamen ersetzen und diesen in den Reverse-DNS-Eintrag übernehmen. Das empfiehlt sich insbesondere dann, wenn Sie Ihren Server für den professionellen E-Mail-Versand einsetzen möchten.

Der generische Hostname als Problem

Wenn Sie von Ihrem Server eine E-Mail versenden, kommuniziert Ihr E-Mail-Ausgangsserver mit dem entsprechenden E-Mail-Eingangsserver des Empfängers. Eine Schlüssel-Rolle spielt dabei die sogenannte Reverse-DNS-Auflösung.

Das heißt: Zur Identifikation ermittelt der E-Mail-Eingangsserver des Empfängers den zur IP-Adresse gehörigen Hostnamen.

In diesem Prozess kann der generische Hostname Ihres Servers schnell zu einem Problem werden, da dieser die IP-Adresse oder eine längere laufende Nummer enthält. (z.B. lvps123-45-67-890.dedicated.hosteurope.de).

Häufig werden generische Hostnamen von Post-Eingangsservern als dynamische IP-Adressen interpretiert und damit als Verstoß gegen die in den RFC (Request for Comments) hinterlegten Regeln für den E-Mail-Versand gewertet.

Problematisch ist auch, wenn Ihr Hostname und der Reverse Delegation-Eintrag nicht übereinstimmen, z.B. wenn der Reverse-DNS-Eintrag noch auf den generischen Hostnamen lautet, der Hostname aber schon geändert ist. In diesem Fall widersprechen sich die Einträge, was ebenfalls von Post-Eingangsservern negativ bewertet wird.

Die Konsequenz: Ihre E-Mails erhalten vom E-Mail-Eingangsserver unter Umständen eine höhere Spambewertung oder werden – im Extremfall – gar nicht angenommen.

Hostnamen ändern bzw. überschreiben

Ändern Sie den Hostnamen Ihres Servers, damit Sie die E-Mail-Funktionen Ihres Servers zuverlässig nutzen können. Der RDNS-Eintrag Ihrer IP-Adresse Ihres Servers soll dazu auf den Hostnamen auflösen, den Sie für Ihre E-Mail-Kommunikation verwenden. Richten Sie dafür eine Subdomain zu Ihrer bestehenden Domain ein, z.B. mailserver.IHRE-DOMAIN.de. Erstellen Sie A-Einträge für Ihre IPv4-Adresse und – sofern eine IPv6-Adresse auf Ihrem Server aktiviert ist – für diese (AAAA-Einträge).

Ihr neuer Hostname wäre damit: mailserver.IHRE-DOMAIN.de.

Informationen zur IPv6-Adresse Ihres Server-Produkts finden Sie in unserem Kunden-Informations-System (KIS) unter: PRODUKT -> KONFIGURIEREN -> AUFTRÄGE -> IPv6 AKTIVIEREN/DEAKTIVIEREN

Sofern Ihr Server über eine IPv6-Adresse verfügt, können Sie IPv6-Adresse über diese Funktion aktivieren bzw. deaktivieren.

Hostnamen ändern bei einem Virtual Server mit Linux-Betriebssystem

  1. hostname_vps erstellen

    Damit Sie den Hostnamen Ihres Servers nicht nach jedem Reboot neu setzen müssen, sollten Sie folgende Datei „hostname_vps“ im Verzeichnis  /etc/init.d/hostname_vps (vi /etc/init.d/hostname_vps) erstellen. Loggen Sie sich dazu per SSH auf Ihren Server ein und fügen Sie der Datei „hostname_vps folgenden Inhalt hinzu. Wichtig: Tragen Sie in der Zeile „HOSTNAME=“ die Subdomain ein, die Sie für Ihre E-Mail-Kommunikation nutzen möchten. In unserem Beispiel: mailserver.IHRE-DOMAIN.de

    #!/bin/bash 
    ### BEGIN INIT INFO 
    # Provides: hostname_vps 
    # Required-Start: 
    # Required-Stop: 
    # Default-Start: 2 3 4 5 
    # Default-Stop: 0 1 6 
    # Short-Description: set hostname. 
    # Description: Host Europe virtual server hostname setting script. 
    ### END INIT INFO 
    # 
    # chkconfig: 2345 7 93 
    # description: Host Europe virtual server hostname setting script 
    # 
    # /etc/init.d/hostname_vps 
    # 
    HOSTNAME=www.mailserver.IHRE-DOMAIN.de 
    [ -f /etc/hostname ] && echo $HOSTNAME > /etc/hostname 
    [ -f /etc/HOSTNAME ] && echo $HOSTNAME > /etc/HOSTNAME 
    [ -f /etc/mailname ] && echo $HOSTNAME > /etc/mailname 
    [ -f /etc/sysconfig/network ] && sed -i.hebackup s/HOSTNAME=".*"/HOSTNAME="$HOSTNAME"/ /etc/sysconfig/network 
    /bin/hostname $HOSTNAME 
    [ -f /etc/my.resolv.conf ] && cp /etc/my.resolv.conf /etc/resolv.conf 
    [ -f /etc/my.hosts ] && cp /etc/my.hosts /etc/hosts 
    exit 0 
    
  2. Rechte für die Datei hostname_vps anpassen

    Erlauben Sie die Ausführung des Skripts, indem Sie folgendes Kommando eingeben:
    chmod +x /etc/init.d/hostname_vps

  3. Skripts in den Autostart-Vorgang einbinden

    Je nachdem, welche Linux-Distribution Sie verwenden, müssen Sie das Skript nun mit folgenden Kommandos in den Autostart-Vorgang einbinden:
    update-rc.d hostname_vps defaults 09 (bei Ubuntu und Debian)
    chkconfig -–add hostname_vps (bei Cent OS)

    Weitere optionale Kommandos für die Skript-Anpassung finden Sie in unserem FAQ Artikel.

  4. Starten Sie Ihren Server neu, damit die Änderungen aktiv werden.

    Führen Sie nun die Reverse Delegation aus, um die IP-Adresse(n) Ihres Servers mit dem neuen Reverse-DNS-Eintrag (in unserem Beispiel: mailserver.IHRE-DOMAIN.de) zu verknüpfen.

    Hostnamen für IPv4-Adresse ändern

    • Loggen Sie sich zunächst in das Kunden-Informations-System (KIS) von Host Europe ein.
    • Öffnen Sie unter dem Menüpunkt Produktverwaltung das Untermenü IP-Netze.
    • Wählen Sie die IP-Adresse Ihres Servers aus und klicken Sie dann auf REVERSE DELEGATION.
    • Tragen Sie unter Name die Bezeichnung der zuvor von Ihnen angelegte Subdomain ein. In unserem Beispiel: mailserver.IHRE-DOMAIN.de.
    • Speichern Sie anschließend die Änderung.

      .

    Wichtig!

    Über die Funktion REVERSE DELEGATION können Sie lediglich die Konfiguration Ihrer IPv4-Adresse ändern. Anschließend sollten Sie in der gleichen Weise auch die IPv6-Adresse Ihres Servers anpassen.

    Hostnamen für IPv6-Adresse ändern

    • Für die Änderung öffnen Sie unter IP-Netze den Menüpunkt IPv6.
    • Wählen Sie die IPv6-Adresse Ihres Servers und klicken Sie dann auf Editieren.

    • Tragen Sie nun im Feld Reverse-DNS die Bezeichnung der zuvor von Ihnen angelegte Subdomain ein (in unserem Beispiel: mailserver.IHRE-DOMAIN.de)
    • Speichern Sie anschließend Ihre Änderung.

      .

    Wichtig!

    Achten Sie darauf, dass für die IPv4- sowie für die IPv6-Adresse Ihres Servers immer der gleiche Servername hinterlegt ist.
    Die beiden Felder Nutzername und Kommentar sind optional.

Hostnamen im Administrationstool Plesk ändern

Wenn Sie einen neuen Hostnamen erstellt haben, sollten Sie diesen auch im Administrationstool Plesk ändern, sofern Sie dieses nutzen.

  • Loggen Sie sich in das Tool ein.
  • Wählen Sie dann unter Tools und Einstellungen/Allgemeine Einstellungen das Menü Servereinstellungen.
  • Tragen Sie im Feld Vollständiger Hostname Ihren neuen Servernamen ein bestätigen Sie diese Änderungen.

    In unserem Fall wäre Ihr neuer Hostname: mailserver.IHRE-DOMAIN.de.

So ändern Sie den Hostnamen bei einem Root Server bzw. einem Virtual Server Windows

Spezifische Einstellungen bei einem Root Server
Bitte beachten Sie, dass Sie beim Root-Server den Hostnamen neben der Control-Panel-Konfiguration auch noch manuell per SSH in der Datei /etc/hosts anpassen müssen, da Root Server diese Änderung bisher noch nicht automatisiert für Sie vornehmen können. Ersetzen Sie einfach den alten Hostnamen durch den neuen Reverse-DNS-Eintrag hinter der normalen IP-Adresse des Servers. 

Alle weiteren Änderungen können Sie direkt über die Administrations-Tool Control Panel vornehmen. Gehen Sie nach dem Login zunächst zum Menüpunkt Konfiguration und wählen Sie das Untermenü Hostname /RDNS.

Über diese Funktion können Sie den neuen Reverse-DNS-Eintrag (in unserem Beispiel: mailserver.IHRE-DOMAIN.de) nun gleichzeitig für die IPv4- als auch für die IPv6-Adresse Ihres Servers ändern. Tragen Sie dafür einfach den neuen Servernamen in die Felder Reverse-DNS-Eintrag ein. Speichern Sie Ihre Änderungen.
Achten Sie bitte bei der Erstellung eines neuen Reverse-DNS-Eintrags darauf, dass Sie sowohl für die IPv4- als auch für die IPv6-Adresse Ihres Servers den gleichen Servername hinterlegen.

Hinweis: Spezifische Einstellungen bei einem Virtual Server Windows
Bitte beachten Sie, dass Sie an dieser Stelle ausschließlich den Hostnamen, jedoch nicht den FQDN konfigurieren können. Es dürfen keine Punkte innerhalb des Namens verwendet werden. Die Konfiguration eines entsprechenden DNS-Suffixes müssen Sie in diesem Falle direkt auf Ihrem Server vornehmen.

Fazit

Durch die manuelle Erstellung eines neuen Reverse-DNS-Eintrags für Ihren Server, können Sie für eine stimmige Reverse-Auflösung sorgen. Das bietet Ihnen mehr Sicherheit insbesondere dann, wenn Sie Ihren Server für den professionellen E-Mail-Versand einsetzen möchten. Wenn Ihre IP-Adresse auch auf einen Domainnamen auflöst, sind zudem auch Logfiles deutlich besser lesbar, da statt der IP Ihr Hostname angezeigt werden kann.

Sie möchten den Hostnamen Ihres Servers ändern oder haben Fragen bzw. Anregungen zum Thema? Dann schicken Sie uns einen Kommentar. Wir freuen uns über Ihr Feedback.

Wolf-Dieter Fiege

Wolf-Dieter Fiege ist Senior Specialist für Content Marketing & SEO und Chefredakteur des Blogs der Host Europe GmbH, einem der größten Anbieter von Domain- und Webhosting sowie Serverprodukten in Europa.

30 thoughts on “Hostnamen ändern für zuverlässigen E-Mail-Versand – So erstellen Sie einen neuen Reverse-DNS-Eintrag für Ihren Server

    • Hallo,

      ja, es reicht, wenn Sie die Einstellungen bei einer Domain vornehmen. Vorausgesetzt, alle Domains liegen auf dem gleichen Server, denn die RDNS-Einstellungen gelten für den gesamten Server.

      Mit besten Grüßen
      Wolf-Dieter Fiege

    • Nein, das sind Einstellungen für Kunden, die einen Server (Virtual Server oder Root Server) betreiben. Bei Shared-Hosting-Produkten z.B. WebHosting- oder WebServer sind bereits die entsprechenden Einstellungen für zuverlässige E-Mail-Kommunikation von Host Europe vorgenommen worden.
      Vielen Dank für Ihre Frage
      Mit besten Grüßen Wolf-Dieter

  1. Guter Artikel und entspricht der Empfehlung die mir T-Online im Frühjahr gegeben hat. Nach einem Spam Angriff war meine domain einige Monate bei der Telekom blockiert. Eine kurze Anfrage hat dies zwar behoben, als Mitgrund für das schnelle blacklisting wurde jedoch der reverse DNS Eintrage genannt.

  2. Hallo,

    wir haben für unseren virtuellen Linux (CentOS) Server alles wie beschrieben schon seit Jahren eingestellt und auch SPF-Records angelegt. Unserer Erfahrung nach bringt das eine nochmals verbesserte Akzeptanz der E-Mails welche direkt vom Server verschickt werden ( Das ist vielleicht auch einen Blog-Artikel hier wert?). Wir versenden keine Massenmails, aber betreiben einen kleinen Online-Shop der täglich ca. 30 Mails (Bestellbestätigungen, Registrierungsbestätigungen) direkt vom Server verschickt.

    Dennoch werden aktuell E-Mails an hotmail und outlook Domains alle abgewiesen mit dem Hinweis: „550 SC-001 Unfortunately, messages from xxx.yyy.zzz.111 weren’t sent. Please contact your Internet service provider since part of their network is on our block list. You can also refer your provider to http://mail.live.com/mail/troubleshooting.aspx#errors.>“

    Blacklist-Checks liefern aber keinerlei Listung unserer IP und alle anderen E-Mail Server nehmen unsere Mails problemlos an. Wie ist denn in so einem Fall vorzugehen? Hilft es wenn wir dafür ein Ticket im KIS aufmachen oder kann man in so einem Fall Providerseitig auch nichts ändern?

    • Hallo,
      das sollte sich ein Support-Kollege im Detail anschauen. Am Besten machen Sie dazu ein Ticket im KIS auf. Unser Support wird sich dann schnellstmöglich darum kümmern.
      Vielen Dank für diesen interessanten Hinweis.
      Mit besten Grüßen Wolf-Dieter Fiege

      • Hallo,
        Danke für die Antwort. Ich konnte das Problem lösen indem ich mich über den Microsoft Kontakt der auf der angegebene Seite verlinkt war beschwert habe. Anscheinend werden Server die öfter Emails an Microsoft Server versenden (in unserem Fall gingen 4-5 Mails täglich an hotmail oder outlook Adressen) einfach erstmal geblockt bis die Betreiber sich melden und um Freigabe bitten. Auch jetzt wurden wir darauf hingewiesen das wir nur auf „Bewährung“ die Sendeerlaubnis haben und sie jederzeit nach Beschwerden oder wenn wir zuviele Mails senden wieder entzogen wird. Klar hält das wahrscheinlich die Spamrate für deren Empfänger niedrig, ist aber doch ein sehr seltsames und restriktives Gebahren, da wir ja ansonsten alle „Regeln“ erfüllen die ein seriöser Mailserver erfüllt und nun wirklich keine Massen- und Spam-Mails versendet haben…
        Aber vielleicht hilft diese Erfahrung ja anderen mit den gleichen Problemen, daher teile ich sie hier.
        Mit besten Grüßen
        Michael Lorenz

        • Hallo,
          vielen Dank für diesen Hinweis. Das wird sicherlich auch viele andere Leser interessieren.
          Mit besten Grüßen
          Wolf-Dieter Fiege

  3. Ich habe nur ein normales Hosting-Produkt (WepPack) aber trotzdem Probleme, eine Mail rauszuschicken. Die Mails gehen dort einfach nicht raus Mails empfangen sind kein Problem. Allerdings nur, wenn ich bei meinen Eltern bin, die Telekom nutzen, nicht daheim, wo ich Vodafone Kabel Deutschland habe. Warum ist das so? Muss ich was ändern? Vielleicht hat dieser Artikel damit zu tun, aber er könnte ebensogut auf chinesisch geschrieben sein.

    • Hallo,
      der Artikel richtet sich an diejenigen, die ein Server-Produkt administrieren und ist daher sehr technisch gehalten.
      Wenn Sie Probleme mit dem E-Mail-Versand von einem WebHosting-Produkt haben, wenden Sie sich bitte an unseren Support.
      Meine Kollegen helfen Ihnen dann gerne weiter.
      Kostenlose Service-Hotline: 0800 4678387
      Mit besten Grüßen
      Wolf-Dieter Fiege

  4. Vielen Dank für diesen Artikel,
    einige unserer E-Mails wurden ständig geblockt. Mal sehen wie das jetzt klappt?

    Wie verhält es sich eigentlich mit Plesk? Habe dort unter Servereinstellungen auch den Namen geändert.

    LG
    John

    • Hallo John,
      ja, das solltest Du machen, es ist aber nicht zwingen notwendig.
      Beste Grüße
      Wolf-Dieter

  5. Danke für den interessanten Artikel. Ich habe vor einigen Tagen das Produkt „Mailserver“ bei Hosteurope gebucht (https://www.hosteurope.de/E-Mail-Hosting/MailServer/). Da bin ich jetzt allerdings sehr erstaunt, das ich dort den generischen Hostnamen nicht ändern kann (so jedenfalls das Feedback auf meine Supportanfrage) und auch den RDNS-Eintrag nicht ändern kann. Bei mir im Admin-Bereich des Produktes fehlt der Menüpunkt IP-Netze.

    Ist das tatsächlich so, oder habe ich da ein Missverständnis? Ich würde das als sehr schwerwiegenden Nachteil des Produktes empfinden, da ich die in Ihrem Artikel empfohlenen und sinnvollen Dinge für den Mailversand nicht ändern kann, obwohl das Produkt explizit als Mailserver vermarktet wird.

    • Hallo Thomas,
      ja, das ist richtig. Im Gegensatz zu einem selbstadminstrierten Hosting-Produkt wie z.B. einem Virtual Server oder Root Server sind Shared Hosting-Produkte (die auf einer von Host Europe gemanagten Betriebsumgebung laufen) bereits für den Mailversand optimiert. Zu dieser Produktklasse zählen auch Mailserver. Eine Änderung des Hostnames ist hier nicht erforderlich.
      Mit besten Grüßen
      Wolf-Dieter

  6. Danke für die Hinweise zur Einrichtung von Reverse-DNS für IPv6. Diese Einstellung habe ich schon lange gesucht.

    Wie sieht es eigentlich mit IPv6 NS aus? Die meisten IPv6-Testtools zeigen hierzu noch immer einen Fehler an.

    • Hallo, die Nameserver von Host Europe sind aktuell nur via IPv4 und noch nicht per IPv6 erreichbar.
      Mit besten Grüßen
      Wolf-Dieter

  7. Hallo Herr Fiege,

    der Newsletter mit dem Hinweis auf diesen Artikel hat mich veranlasst, die Einstellungen auf meinen Servern zu überprüfen. Die Einstellungen passen soweit.

    Mir ist aufgefallen, dass es beim vserver in der hosts immer noch den Eintrag

    Kommentar: Auto-generated hostname. Please do not remove this comment.
    83.169.x.x lvps83-169-x-x.dedicated.hosteurope.de lvps83-169-x-x

    gibt, bzw. bei den Root Servern einen Eintrag mit dem generischen Hostname in der Art x.rs.hosteurope.de

    Werden diese Einstellungen bei geändertem Hostnamen noch gebraucht? Falls ja, für was?

    • Hallo Herr Meckelein,

      der Eintrag in der Datei /etc/hosts ist die „Auflösung“ des Namens (in diesem Fall der von Host Europe vergebene generische Hostname) auf eine bestimmte IP-Adresse aus Sicht des Servers. Rein theoretisch wird dieser Eintrag nicht mehr gebraucht, sofern der Hostname korrekt gesetzt wurde. Schaden tut der Eintrag aber auch nicht, daher müssen Sie diesen nicht entfernen. Ich würde den Eintrag stehen lassen.

      Mit besten Grüßen
      Wolf-Dieter Fiege

  8. Was ist, wenn man mehrere Domains hat von denen Mails versendet weden können? Muss man dann den Code oben duplizieren für jeden Hostnamen?

    • Sofern die Domains auf dem gleichen Server eingerichtet sind, nein. Der neue Reverse-DNS-Eintrag muss einmalig für den Server geändert werden.

      • Wenn ich Sie richtig verstehe:

        Als Hostname UND Reverse-DNS wird z.bsp. „mailserver.testseiten.de“ vergeben.
        Dieser wird dann für alle anderen eingebundenen Domains auch genutzt?
        sprich: mailserver.testseiten.de gilt auch für Mails von
        testseiten.de
        wirtestenalleshier.de

        • Hallo.

          ja genau, wenn Sie einen neuen Reverse-DNS-Eintrag für Ihren Server erstellt haben, so gilt dieser für alle Domains, die auf dem Server eingebunden sind.

          Beste Grüße

          Wolf-Dieter Fiege

  9. Ich habe bereits seit Längerem alles genau wie im Artikel beschrieben eingestellt.
    RDNS-Test, wie der von AOL https://postmaster.aol.com/rDNS, bescheinigen mir auch eine korrekte Konfiguration.

    Trotzdem lehnt freenet.de die Mails mit der Begründung ab:
    host mx.freenet.de[195.4.92.212] said: 550 inconsistent or no DNS PTR record for xx.xx.xxx.xxx (see RFC 1912 2.1) (in reply to RCPT TO command)

    Und nun ?

    • Hallo Marko,
      vielen Dank für diese Frage: Leider ist das eine ziemlich allgemeine Fehlermeldung, die keine konkreten Rückschlüsse darauf gibt, welche Einstellungen evtl. nicht richtig vorgenommen wurden. Wenn Du Kunde bei Host Europe bist, könntest Du uns Deine IP-Adresse oder Domain mitteilen und unser Support würde mal nachschauen, woran es liegt.
      Auf jeden Fall stolltest Du den neuen Hostnamen auch im Admin-Tool Plesk eintragen – sofern Du dieses benutzt (unter Server-Einstellungen).
      Mit besten Grüßen Wolf-Dieter

  10. Vielen Dank für diese Anleitung,

    jedoch frage ich mich weche Domain in unter „Vollständiger Hostname“ bei Plesk eingeben soll. Die Subdomain „mail.domain.de“ ? oder wieder was anderes?

    Vielen Dank

    • Hallo Reinhold,
      ja, wenn Du als neuen Hostnamen mailserver.IHRE-DOMAIN.de. gewählt haben, müsstest Du diesen in Plesk unter „Vollständiger Hostname“ eintragen. Ich habe den Artikel in diesem Punkt präzisiert. Vielen Dank für die Nachfrage.
      Beste Grüße
      Wolf-Dieter

  11. Hallo Herr Fiege,

    der Newsletter mit dem Hinweis auf diesen Artikel hat mich veranlasst,
    die Einstellungen auf meinen Servern zu überprüfen. Die Einstellungen
    passen soweit.

    Mir ist aufgefallen, dass es beim vserver in der /etc/hosts immer noch
    den Eintrag

    # Auto-generated hostname. Please do not remove this comment.
    83.169.x.x lvps83-169-x-x.dedicated.hosteurope.de lvps83-169-x-x

    gibt, bzw. bei den Root Servern einen Eintrag mit dem generischen
    Hostname in der Art xxx.rs.hosteurope.de

    Werden diese Einstellungen bei geändertem Hostnamen noch gebraucht?
    Falls ja, für was?

    Name: XXX
    E-Mail: XXX@XXX.de
    Webseite: http://www.XXX.de

    Michael Meckelein

    Sehr geehrter Herr Bendel,

    rein theoretisch wird dieser Eintrag nicht mehr benötigt, vorausgesetzt der Hostname wurde korrekt hinterlegt. Er“schadet“ aber auch nicht.
    I
    ch würde ihn nicht entfernen. Denn es könnte sein, dass er noch für die
    Virtualisierung benötigt wird.

    Mit besten Grüßen

    Wolf-Dieter Fiege

  12. Ein kleiner, aber böser Schönheitsfehler. Für alle, die sich nicht so mit Shell-Scripts auskennen: Wenn man das o.g. Script einfach per Copy & Paste verwenden möchte, wird des nicht funktionieren, da einige Zeichen als HTML-Entity drin stehen. „&&“ müssen gegen „&&“ und „>“ gegen „>“ ersetzt werden.

    • Hallo Andreas,

      vielen Dank für den Hinweis. Wir haben ein Plug-In deaktiviert, mit dem wir bisher die Code-Beispiele bisher dargestellt haben. Dadurch ist jetzt etwas durcheinander gekommen. Wir haben das jetzt gefixt.

      Beste Grüße
      Wolf-Dieter

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