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Was ist bei AAAA-Records (IPv6) zu beachten?
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Seit dem 18.05.2011 veröffentlichen wir für die generischen Hostnamen unserer Shared-Hosting-Systeme der Produkte, die ab dem 13. Dezember 2004 bestellt wurden, im DNS zusätzlich IPv6-Adressen. Das führt dazu, dass Sie diese Systeme über das neue Protokoll IPv6 erreichen, wenn Ihr Rechner in der Lage ist, mittels dieses Protokolls zu kommunizieren und unsere Systeme damit erreichen kann.

| Info | Normalerweise bevorzugen Betriebssysteme und Programme den Aufbau von IPv6-Verbindungen vor IPv4-Verbindungen, weswegen ein fehlerhaft konfiguriertes IPv6 auf Ihrem Rechner zur Folge haben kann, dass Probleme bei der Kommunikation mit unseren Systemen auftauchen. Dies ist nur der Fall, wenn Sie den generischen Hostnamen "servername".webpack.hosteurope.de verwenden.

Beispiel:

$ host wp123.webpack.hosteurope.de
wp123.webpack.hosteurope.de has address 80.237.132.130
wp123.webpack.hosteurope.de has IPv6 address 2a01:488:42::50ed:8482

Welche Probleme können auftreten?

Alle Dienste, bei denen Sie den generischen Hostnamen verwenden, sind unter Umständen betroffen. Typische Fehlermeldungen wären:

  • 'Destination Host unreachable'
  • 'No Route to Host'
  • Clients ohne sinnhafte Fehlerinterpretation nennen sowas gerne 'Timeout'

Programme versuchen, sofern möglich, normalerweise zuerst, unsere WebPack-Server via IPv6 zu erreichen. Ob dies möglich ist oder nicht erkennen diese oft daran, ob ein DNS-RR (RR: Resource Record) vom Typ AAAA (Hostname zu IPv6) für diesen Host gesetzt ist. Da wir die AAAA-Records seit dem 18.05.2011 für die generischen Hostnamen mit veröffentlichen, können die oben genannten Probleme auf Systemen auftauchen, bei denen IPv6 fehlerhaft konfiguriert ist oder die in einem Netz stehen, in dem IPv6 fehlerhaft konfiguriert ist.

Wie finde ich heraus, ob ich ein System über IPv4 oder IPv6 erreichen kann?

Auf der Seite test-ipv6.com steht ein Test bereit, der die Konnektivität und IPv6-Tauglichkeit Ihres Systems im Allgemeinen analysiert. [ ! ] Der Test wird durch Dritte bereitgestellt und wir haben keinen Einfluss auf Verfügbarkeit oder Inhalt. Unter verschiedenen Betriebssystemen gibt es folgende Mittel, mit denen die Kommunikation mit einem bestimmten Server via IPv4 oder IPv6 explizit geprüft werden kann:

Windows: In der Windows-Kommandozeile "cmd.exe" können Sie folgende Kommandos ausführen:

IPv4: ping "hostname"
IPv6: ping -6 "hostname"

Linux/OS X:Im Terminal können Sie folgende Kommandos ausführen:

IPv4: ping "hostname"
IPv6: ping6 "hostname"

Welche Lösungen gibt es?

Zur Protokollvorwahl haben wir als Kompatibilitätslösung neue Hostnamen eingerichtet, die unter Erhalt der Sicherheit bzw. Echtheit von SSL-Kommunikation und Zertifikaten einen Zugriff auf das System explizit über IPv4 ermöglichen. Dieser lautet:

wpxxxxxxx.server-he.de

Im Falle des Servers wp123 würde der Zugang alternativ über IPv4 also mit dem Hostnamen

v4-wp123.webpack.hosteurope.de analog dazu über IPv6 mit dem Hostnamen:
v6-wp123.webpack.hosteurope.de erfolgen.

So können Probleme mit einem der beiden Protokolle diagnostiziert und so lange umschifft werden, wie das Problem besteht. Wir empfehlen dennoch dringend den Einsatz des generischen Hostnamens, damit Zukunftssicherheit und Protokoll-Kompatibilität langfristig gewährleistet sind.


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otto.friedrich@hosteurope.de xanthippe.ypsilante@hosteurope.de hercules.ikarus@hosteurope.de