Susann Schronen

“Host Europe ist ein sehr fortschrittliches Unternehmen, das die Digitalisierung positiv begleiten will, und das klingt für mich nach einem guten Partner für die Zukunft.”

Susann Schronen - Berlin School of Creative Leadership

Kreativität spielt in der Wertschöpfungskette der Wirtschaft eine wichtige Rolle. Auch in Zeiten der Digitalisierung besteht nicht alles aus Einsen und Nullen, was Unternehmen am Laufen hält. In erster Linie sind es Menschen, die dazu in der Lage sind, Unternehmen zu leiten und sich auf Herausforderungen kreativ einzustellen. Noch fehlt es aber an ausreichend Kreativen in den Management-Ebenen der Kreativwirtschaft.

Susann Schronen hat dieses Defizit schon Anfang der 2000er Jahre als Geschäftsführerin des Art Directors Club Deutschland erkannt und mit anderen Top-Kreativen des Branchenverbandes die Gründung einer ausbildenden Schule mit angeregt, die die Führungskräfte von morgen schult, kreativ und vor allem offen für den Wandel, Kreativunternehmen zu leiten.

Ergebnis dieser Überlegungen ist die Berlin School of Creative Leadership, welche seit 2006 in Berlin existiert und einen staatlich anerkannten Executive MBA in Creative Leadership vergibt. Die Schule vermittelt den Studierenden, sich auf die Veränderungen der Arbeit und Führung, die die Digitalisierung bewirkt, flexibel einstellen zu können und sie situativ zu managen.

Denn was heute der richtige Weg ist, kann im nächsten Moment wiederum mit einer anderen Methode besser gelöst werden. Die Zukunft der Bildung sieht Susann Schronen im Digitalen. Online-Learning wird einen Unterricht mit weniger Präsenzphasen ermöglichen und damit auch mehr Menschen Zugang zu Bildung geben. Host Europe ist für Susann Schronen deshalb ein strategischer Partner für die Zukunft und nicht nur ein Hosting-Dienst.

Wo findet dieses Interview eigentlich gerade statt?

Wir sind hier in der Berlin School of Creative Leadership, eine 2006 gegründete internationale Business School, deren Ziel es ist, Top-Kreative zu Top-Führungskräften auszubilden. Wir wollen, dass es irgendwann einmal in jedem Unternehmen der Kreativwirtschaft auch einen Kreativen im Management gibt. Denn genau daran fehlt es unserer Meinung nach weltweit in Wirtschaftsunternehmen. Die von mir als Geschäftsführerin geleitete Schule vermittelt dies und vergibt einen Executive MBA in Creative Leadership.

Was sind denn nach zehn Jahren noch Herausforderungen für euch?

Es sind die gleichen Herausforderungen, wie sie alle Unternehmenslenker erleben. Zum einen musst du Tag für Tag dafür sorgen, dass du ein hervorragendes Produkt an den Markt bringst und auch dein Geld wert bist. Du musst immer mehr Menschen davon überzeugen, dein Produkt auch zu kaufen. Und dann musst du natürlich, um dieses hochwertige Produkt auch erstellen zu können, die entsprechenden Ressourcen haben. Also angefangen bei herausragenden Lehrkräften und tollen Mitarbeitern, die das ganze konzipieren, organisieren, betreuen, die Marke führen. Bildung ist ein motivierendes Produkt, denn man hat immer das Gefühl, dass man etwas bewirkt.

Spielt die Digitalisierung eine Rolle in eurem Lehrplan?

Thematisch ist es für uns extrem wichtig, denn in den meisten Unternehmen spielen Veränderungsprozesse eine große Rolle. Diese Veränderungen hängen im Prinzip alle mit der Digitalisierung zusammen. Und es ist teilweise sehr schwer, seine Mitarbeiter auf diesen neuen Weg zu bringen und alte Gewohnheiten über den Haufen zu schmeißen. Digitalisierung als solches steht deshalb auch im Mittelpunkt unserer Führungslehre. Alle Probleme, die unsere Studierenden haben, resultieren mehr oder weniger aus diesen Umbrüchen heraus.

Wie digital seid ihr als Schule bereits?

Was uns selbst angeht, haben wir großen Nachholbedarf und sind gerade auf dem Weg uns zu digitalisieren. Als private Bildungsinstitution bekommen wir dafür keine Fördermittel und müssen die Ressourcen für solche Initiativen selbst erwirtschaften. Bei den Themen Online-Learning und einem Online-Campus haben wir Nachholbedarf. Aus diesem Grund haben wir uns für Host Europe entschieden, und ich hoffe auch, dass daraus eine Partnerschaft entstehen kann. Host Europe ist ein sehr fortschrittliches Unternehmen, das die Digitalisierung positiv begleiten will, und das klingt für mich nach einem guten Partner für die Zukunft.

“Ein Hosting-Service ist für mich ähnlich wie Strom aus der Steckdose. Das muss einfach funktionieren.”

Wie sieht euer Verhältnis zu Host Europe bisher aus?

Das ist im Grunde sehr jung, auch noch sehr klein vom Volumen her. Ich bin davon überzeugt, dass wir für Host Europe ein Minikunde sind, aber mit Wachstumspotential. Und für dieses Wachstum, was wir ja in dem Bereich anstreben, ist es für uns natürlich wichtig, von Anfang an mit einem Partner zusammenzuarbeiten, bei dem wir das Gefühl haben, dass er ein starker Partner ist, dass er ein zuverlässiger Partner ist und dass er auch ein innovativer Partner ist. Ein Hosting-Service ist für mich ähnlich wie Strom aus der Steckdose. Das muss einfach funktionieren.

Wie wichtig ist das Digitale für den Bildungsbereich in Zukunft?

Ich denke, dass das digitale Lernen die Zukunft ist. Der Unterricht an der Berlin School of Creative Leadership ist schon jetzt so gestaltet, dass wir nicht an festen Räumen hängen, denn mit unseren Kursen reisen wir einmal um die Welt. In Zukunft werden die Präsenzphasen vielleicht noch weiter reduziert und größeren Gruppen dann Online-Kurse angeboten. Das ist für uns auch ein strategisch enorm wichtiges Thema, denn wir könnten mehr Studierenden eine bezahlbare Ausbildung anbieten.

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