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Wie Sie uns helfen können, Sie vor Spam zu schützen

Titelmotiv - Wie Sie uns helfen können, Sie vor Spam zu schützen

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Bis vor knapp 3 Jahren war Deutschland nicht einmal in der Top-10-Liste der Spam-Herkunftsländer vertreten¹. Zum aktuellen Zeitpunkt klopfen wir allerdings recht kokett an die chinesische Spam-Mauer und liegen mit 0,1 Prozent nur knapp hinter dem Reich der Mitte². Und damit steht Deutschland immerhin direkt an der Grenze der Top-5-Liste der Spam-Ursprungsländer!

Diese desaströse Entwicklung betrifft jeden von uns, denn wir befinden uns mitten im Zentrum dieser neuen ruchlosen Spam-Dynastie. Allen voran sehen wir uns allerdings als Ihr Hosting-Partner in der besonderen Pflicht, Sie vor dieser Entwicklung zu warnen und umfangreich darüber zu informieren, welche Möglichkeiten Sie haben, um sich erfolgreich gegen Spam zu wehren.

Wie kann Spam erfolgreich verhindert werden?

Während Unternehmen proaktiv alle Register ziehen, um der unerwünschten E-Mail-Flut dauerhaft zu begegnen, sei es sowohl durch regelmäßige Systemanpassungen als auch geplante Prozess-Optimierungen, kann und sollte auch jeder Einzelne seinen Beitrag zur Vermeidung von Spam leisten.
Im Umgang mit dem Medium E-Mail ist es von besonderer Bedeutung, sich einige wichtigen Regeln zu verinnerlichen und diese stets aufmerksam zu befolgen.
Gerade im beruflichen Umfeld sollten bei dem Besuch und insbesondere bei der Entwicklung von Internetpräsenzen und Web-Applikationen alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, die möglich sind, um den Initiatoren von Spam-Nachrichten nicht gleich alle Türen und Tore zu öffnen. Die Liste möglicher Maßnahmen ist quasi unendlich, daher sollen nachfolgend nur einige der wirkungsvollsten Regeln aufgeführt werden.

Die wichtigsten Regeln gegen Spam im Überblick

Schwarze und weisse Listen

Spam bedeutet nicht nur, dass man übermäßig viele, unnötige Werbemails erhält.

Ist das eigene System oder ein E-Mail Konto von einer „feindlichen“ Übernahme betroffen, kann es schnell passieren, dass man selbst auf einer persönlichen oder öffentlichen schwarzen Liste landet.

In diesem Fall wird man in der Folge eventuell selbst mit dem Attribut des Spamverdachts versehen und bei wichtigen Korrespondenzen via E-Mail ignoriert.

Das Prinzip des Blocklistings ist relativ einfach: Beim Verdacht auf ungewünschten Spamversand wird eine E-Mail als Spam markiert. Die E-Mail-Adresse des Versenders landet auf einer sogenannten Blocklist (Abk. „BL“, auch „DNS-Blocklist / DNSBL“ oder auch „Realtime Blocklist / RBL“). Darauf werden alle potenziellen Spamversender aufgeführt. Je mehr Eintragungen der gleichen E-Mail-Adresse erfolgen, desto mehr verhärtet sich der Verdacht, dass wirklich Spam versendet wird.

Dem gegenüber stehen sogenannte Whitelists (Abk. „WL“, auch „DNS-Whitelist / DNSWL“), die besonders vertrauenswürdige E-Mail-Adressen enthalten. Im Idealfall ist ein Unternehmen mit seiner Kontaktadresse ausschließlich auf diesen Listen zu finden.

Durch Spamversand und Blocklisting erleidet die eigene Online-Reputation einen Schaden. Glücklicherweise kann man die Eintragung in öffentlichen Listen gegenprüfen und bei einem Negativeintrag die Austragung aus der Liste erbitten. Natürlich sollte das betroffene System zunächst geprüft werden. Wird die eigene Adresse für den Spamversand missbraucht, sollten vor der Austragung aus der Blocklist alle Vorkehrungen getroffen werden, wieder Herr seines eigenen E-Mail-Kontos zu sein.

Wichtige Quellen im Netz

Einige Webtools, die in diesem Zusammenhang nützlich sein können, haben wir für Sie recherchiert:

Fazit

Spam ist ein Problem, das uns alle angeht. Jeder Einzelne kann seinen persönlichen Beitrag leisten, diese unsinnige Verschwendung von Web-Ressourcen zu vermeiden. Helfen Sie uns, Sie vor Spam zu schützen, so gut es geht!

Sie interessieren sich für unsere E-Mail-Produkte?

Mit den folgenden Produkten sind Sie in Bezug auf die Bekämpfung von Spam und den Einsatz professioneller Antiviren-Lösungen von Anfang an optimal aufgestellt:



Wir wünschen viel Erfolg beim Schutz vor Spam und weiteren Bedrohungen und stehen jederzeit gerne für Fragen und Anregungen unter support@hosteurope zur Verfügung.

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