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Datenvisualisierung mit WordPress

Datenvisualisierung mit WordPress

Was gibt es heute? Diese Frage kann, je nach Kontext, auf verschiedene Weise beantwortet werden.
Es gibt heute Pasta mit Basilikumpesto, Cherrytomaten und gerösteten Pinienkernen. Sehr lecker! Darin sind interessante Zutaten enthalten und das wiederum macht schon lange vor dem Verzehr ordentlich Appetit.

Aber so war die Frage nicht gemeint. Vielmehr zielte die Frage auf den Inhalt des nächsten Artikels im persönlich favorisierten Blog hinaus.

Ähnlich den Erwartungen, die in der Mittagspause geweckt werden, ist man es gewohnt ein gleichbleibend gutes Angebot an Beiträgen serviert zu bekommen, jedes Mal mit anderem Inhalt, aber eben gleich gut. Doch was macht eigentlich einen „guten“ Beitrag aus?

Die Zutaten

Ein Blogartikel besteht aus unterschiedlichen Zutaten: frische Inhalte, gewissenhaft ausgewählt und geschickt kombiniert, ergeben sie als Melange ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis.

Wenn nun noch jemand dafür sorgt, dass diese Zusammenstellung nicht halbgar und schlecht durchdacht serviert oder im Gegenteil sogar so lange zubereitet wird, dass alle Inhalte thematisch aufgeweicht werden, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Datenquellen

Gerade bei Recherchen, die auf Zahlen oder Informationen aus dem Internet beruhen, sollte der Autor eines Artikelbeitrags einerseits stets die Glaubwürdigkeit der Quellen hinterfragen, andererseits zudem nicht auf die Verlinkung zur entsprechenden Quelle verzichten, um dem Leser den Mehrwert eigener Rechercheoptionen zu bieten.

Der wohl wichtigste Schritt bei der Präsentation von Daten ist die Qualitätskontrolle, Idealfall nach dem Vier-Augen-Prinzip, d.h. dass der Autor selbst nicht die einzige Kontrollinstanz darstellen sollte. Alle angegebenen Daten sollten zudem ggf. unter Hinzunahme weiterer Quellen validiert werden.

Datenvisualisierung

WordPress bietet ein reiches Portfolio von Erweiterungen, die dem Zweck dienen, Daten aller Art visualisiert in einen Blogeintrag einzubetten. Wir möchten in diesem Artikel speziell das Plugin „Visualizer“ anhand von Beispielen vorstellen und einige weitere auflisten.

WP-Plugin „Visualizer“

Basierend auf der Google Visualization API bietet „Visualizer“ eine reiche Bandbreite an Chart-Typen, die Browser- und Plattform-übergreifend in WordPress-Beiträge eingebettet werden können.
Dabei werden folgende Diagrammtypen unterstützt:

Während Google Charts noch einige weitere Diagrammtypen unterstützt, ist der Umfang dieses Plugin auf diese durchaus beachtliche Auswahl eingeschränkt.

WP-Plugin „GaugePress“

Eine weitere Möglichkeit, individualisierbare Messanzeigen einzubetten, bietet die WordPress-Erweiterung „GaugePress“. Die verwendete Art der Visualisierung eignet sich insbesondere für die Darstellung von Ressourcenbelegungen. Optional kann ein Minimal- oder Maximalwert sowie eine Individuelle Benennung des dargestellten Indikators angezeigt werden. Auch hinsichtlich der Größe und Farbgebung kann das eingebettete Diagramm an das CI des Blogs angepasst werden. Das Bedienkonzept ist etwas weniger komfortabel, da für die Generierung der Diagramme anstelle der Drag & Drop Experience der zuvor gelisteten Erweiterung für dieses Plugin manuell Shortcodes mit entsprechenden Attributen aufgeführt werden müssen. Andererseits hingegen sorgt dieser Umstand für maximale Flexibilität und Kontrolle. Ein Spickzettel für alle Shortcode-Optionen und deren Attribute schadet für den Einstieg jedoch sicher nicht.


WP-Plugin „WordPressCharts“

Ergänzend sei die WordPress-Erweiterung „WordPressCharts“ genannt, mit deren Hilfe eine weitere Selektion hilfreicher Visualisierungen realisiert werden kann. Ebenso wie das Plugin „GaugePress“ erwartet „WordPressCharts“ Shortcodes für die Generierung der Diagramme. Das Ergebnis beeindruckt in jedem Fall, so dass sich der manuelle Aufwand durchaus lohnen kann.


Weitere Quellen

Fazit

Neben Illustrationen oder beispielhaft aufgeführten Codefragmenten liefern visualisierte Daten in Form von Diagrammen einen wichtigen Bestandteil einprägsamer Artikel. Ein Bild bleibt schneller und länger im Gedächtnis als Informationen in reiner Textform. Die vorgestellten WordPress-Erweiterungen bieten eine einfache und kostenlose Möglichkeit, Datenvisualisierungen in Blogbeiträge zu integrieren.

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