| Linux Cluster | ||
| Linux Cluster DRBD | Linux Cluster Veritas | |
| Betriebssystem | Open Source (Debian) | Enterprise (Red Hat) |
| Cluster | Open Source (Pacemaker & DRBD) | Enterprise (Veritas) |
| Verfügbarkeit | 99,99% | 99,995% |
| Datenspeicherung | Lokaler Storage | Zentraler iSCSI-Storage |
| Datengröße | bis max. 2 TB | theoretisch unbegrenzt |
| Dateisystem | EXT3 | VXFS (Enterprise Clusterfilesystem) |
| Cluster LAN | Crossover-Verkabelung | 4x aktiv/aktiv über redundante Switches |
| Clusterdienste | Apache, MySQL, NFS | Apache, MySQL, NFS, weitere auf Anfrage |
| Proaktives Monitoring | Optional/Empfehlung | Optional/Empfehlung |
| Proaktives Patchmanagement | Optional/Empfehlung | Optional/Empfehlung |
| Mehr Informationen | ||
Linux Cluster – Veritas ist eine Enterprise-Lösung, die Ihnen die Möglichkeit bietet, Ihr System
hochverfügbar und redundant aufzubauen. Linux Cluster – Veritas basiert auf dem Betriebssystem
Red Hat und dem Clustersystem Veritas Cluster Server von Symantec. Da Ihre Daten zentral über
ein iSCSI SAN verwaltet werden bietet Ihnen das Linux Cluster – Veritas eine Verfügbarkeit
von 99,995 %. Tritt auf einem Server des Clusters ein Fehler auf, werden die auf diesem Server
laufenden Dienste sehr kurzfristig auf einen anderen migriert. Dadurch können systemunkritische
Wartungsarbeiten ohne Herunterfahren der Applikation durchgeführt werden (ausgenommen sind
Kernel-Updates). Auf einem Linux Cluster – Veritas können folgende Dienste als hochverfügbare
Clusterressource betrieben werden: Apache Webserver, MySQL Datenbank, Network File System (NFS).
Weitere sind auf Anfrage verfügbar.
In diesem Beispiel stellt der linke Server den Datenbankserver, der rechte Server den Webserver dar.
Die Daten werden zentral über Managed Storage – iSCSI verwaltet. Die Basiskonfiguration ist
Managed Storage – iSCSI, optional ist auch Dedicated Storage – iSCSI möglich.
Bei Ausfall eines Servers wird der Hauptdienst des ausgefallenen Servers auf den anderen
Server migriert.
Eine Synchronisierung der beiden Server ist hier nicht nötig, da die Daten zentral auf dem
iSCSI SAN liegen, was zudem eine höhere Performance mit sich bringt.
Linux Cluster – Veritas kann durch die Erweiterung mit mehreren Webservern zu einer Enterprise-Variante ausgebaut werden. Der Aufbau des Linux Cluster – Veritas bleibt dabei nahezu unverändert. Lediglich die Webserver werden aus dem Cluster ausgegliedert. Das bietet die Möglichkeit, das System gleichzeitig hochperformant und hochverfügbar aufzubauen.
In diesem Beispiel gibt es 2 Webserver, auf die die Anfragen vom Loadbalancer-Firewall-Cluster
verteilt werden. Über Managed Switching werden die Anfragen an das Datenbank-Cluster weitergeleitet.
Auf den Clusternodes läuft neben dem Hauptdienst als zusätzlicher Dienst der Hauptdienst des
anderen Servers. MySQL-Datenbank bzw. Network File System . Bei Ausfall eines Cluster Nodes
wird der Hauptdienst des ausgefallenen Servers auf den anderen Node migriert.
Eine Synchronisierung der Server ist nicht nötig, da die Daten zentral auf Managed
Storage – iSCSI verwaltet. Die Basiskonfiguration ist ein Managed Storage – iSCSI.
Optional ist auch ein Dedicated Storage – iSCSI möglich.
Weitere Vorteile:
Einfache Skalierbarkeit: Problemlose Kapazitätserweiterungen ohne
Umbau des Clusters.
Geringere Kosten: Ohne Performanceeinbußen für das System können auch einfache und
preiswerte Dedicated Server als Webserver eingesetzt werden.
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