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Low-Code und No-Code: Neue Paradigmen der Softwareentwicklung

Titelmotiv des Blogartikels zum Thema: Low-Code und No-Code: Neue Paradigmen der Softwareentwicklung

Low-Code und No-Code stehen für Konzepte, die die Softwareentwicklung mithilfe visueller Entwicklungswerkzeuge und vorgefertigter Komponenten in Rekordzeit ermöglichen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über Möglichkeiten, Funktionen und beliebte Plattformen für kleine und große Unternehmen!

Was ist mit Low-Code und No-Code gemeint?

Der Begriff Low-Code steht für den Entwurf und die Entwicklung von Software mithilfe grafischer Tools, die das Schreiben von eigenem Code reduzieren. Diese Art der Softwareentwicklung ermöglicht mehr Menschen mit geringen Programmierkenntnissen, an der Softwareentwicklung mitzuwirken. Für die Low-Code-Entwicklung sind elementare Kenntnisse und ein grundlegendes technisches Verständnis notwendig. Sie richtet sich daher an Anfänger, erfahrene Entwickler sowie Business-Analysten und erleichtert deren Arbeit. Low-Code verkürzt die Entwicklungszeit und erhöht die Agilität.

Bei der No-Code-Entwicklung schreiben Tools den kompletten Code. Benutzer können ohne Programmierkenntnisse und ohne tieferes technisches Verständnis mit den Plattformen arbeiten und Software erstellen – ganz ohne eigenen Code. Fertige Bausteine und Modelle lassen sich per Drag-and-drop zusammenführen, um so eine funktionierende Anwendung zu entwickeln. Dieser Ansatz richtet sich auch an Endnutzer der finalen Software, die ihre spezifischen Anforderungen direkt einbringen können, da sie oft am besten wissen, was benötigt wird.

Die Umsetzung erfolgt mit speziellen Low-Code-Development-Plattformen (LCDP) und No-Code-Development-Plattformen (NCDP). Benutzer können damit Funktionen per Mausklick und Drag-and-drop hinzufügen, und die Plattformen erstellen dann den tatsächlichen Code automatisch im Hintergrund. Während Benutzer bei Low-Code-Plattformen manuell in den Code eingreifen und so komplexere und flexiblere Anwendungen bauen können, bieten No-Code-Plattformen gar nicht erst die Möglichkeit zur manuellen Code-Bearbeitung. Individuelle Anpassungen sind dann kaum oder nur in geringerem Umfang möglich.

Typische Einsatzgebiete

Mithilfe einer Low-Code- oder No-Code-Entwicklungsplattform können Benutzer eine Reihe von Anwendungen entwickeln:

Vorteile für Anwender und Unternehmen

Die Low-Code- und No-Code-Entwicklung kann Benutzern und Unternehmen viele Vorteile bieten:

Hinweis: Die Bedienung der Low-Code- und No-Code-Plattformen erfordert etwas Einarbeitungszeit, um die Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Die Anbieter vermitteln das nötige Wissen mit Online-Tutorials und Videokursen und erleichtern so den Einstieg.

Nachteile der Low-Code- und No-Code-Entwicklung

Neben den vielen Vorteilen bei der Entwicklung mit Low-Code- und No-Code-Plattformen müssen Benutzer sich über potenzieller Nachteile bewusst sein.

Eine Auswahl beliebter Low-Code- und No-Code-Plattformen

Wie bei der klassischen Programmierung ist vor der Auswahl der am besten geeigneten Entwicklungsplattform eine ausführliche Planung nötig. Benutzer müssen zuerst Anwendungsfälle (Use Cases) sammeln, die Interaktionen zwischen Mensch und System beschreiben. Die fertige Sammlung spezifiziert die Anforderungen an die Software, hilft so bei der Entscheidung für eine Entwicklungsplattform und bei der Umsetzung.

Der Markt der Low-Code- und No-Code-Plattformen ist groß und wächst weiter. Sie können die folgenden Plattformen kostenlos ausprobieren, für die vollständige Nutzung stehen dann verschiedene Abos mit monatlichen Nutzungsgebühren zur Auswahl.

Low-Code-Plattformen

Hinweis: Für private und geschäftliche Websites ist WordPress eine beliebte Wahl. Das Content-Management-System (CMS) ist zugleich eine Low-Code-Plattform, für die Host Europe spezielles WordPress Hosting anbietet.

No-Code-Plattformen

Low-Code und No-Code – Fazit

Immer mehr Unternehmen und Agenturen nutzen die Möglichkeiten der Low-Code- und No-Code-Plattformen, um schnell sichere und skalierbare Anwendungen zu entwickeln. Die Entscheidung für eine Plattform hängt von den Anforderungen an die App oder Website ab und von den Fähigkeiten der Teammitglieder. Sie können die meisten Plattformen kostenlos ausprobieren, um sich einen ersten Eindruck über die Bedienung und Funktionen zu verschaffen. Welche Plattform ist Ihr Favorit?

Bild von ivke32 auf Pixabay

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