Marco Spies

“Wir müssen unserem Hosting-Partner vertrauen und dieses Vertrauen begründet unseren Kunden vermitteln können.”

Marco Spies - think moto

Fast jeder wird schon einmal die Arbeit von Marco Spies’ Designagentur think moto gesehen haben, ohne es zu merken. Das 20-köpfige Team entwirft Marken und digitale Produkte für die namhaftesten Unternehmen der Welt. Was alle Projekte gemeinsam haben: Sie begleiten den digitalen Wandel, mit dem Unternehmen sich konfrontiert sehen.

Die zusammen mit Katja Wenger gegründete Berliner Designagentur think moto ist in einem alten Brauereigebäude beheimatet, das in den letzten Jahren modernisiert wurde. Das Haus steht fast symbolhaft für die Leistung der beiden Gründer, das Agenturgeschäft zur Moderne hin entwickelt zu haben. Beide haben noch gelernt, wie Agenturen früher organisiert waren, haben aber eine neue Art von Agentur geschaffen.

Die letzten Jahre haben viele Veränderungen für Unternehmen mit sich gebracht. Hört man Marco Spies genauer zu, sind es aber nicht immer nur technologische Themen, die Unternehmen beschäftigen. Auch die Arbeitswelt befindet sich im Wandel: heutige Generationen befassen sich deutlich stärker damit, wie und wo sie arbeiten möchten.

Eine technische Aufgabe wie Hosting bildet für Marco Spies eine berufliche Grundlage, die so elementar ist, dass sie kein Thema sein darf, mit dem man sich aufhalten muss. Hosting muss einfach funktionieren. Dies ist nur einer der Gründe, warum er seit fast 18 Jahren Kunde von Host Europe ist. Marco Spies nutzt das Vertrauen in die Technik, um in Ruhe über das Morgen nachzudenken.

Was ist die Geschichte hinter think moto?

Katja und ich gründeten think moto im Jahr 2010, um eine Lücke in der Agenturlandschaft zu schließen. Wir haben beide vorher sowohl in Interactive Agenturen, als auch in Markenagenturen gearbeitet und festgestellt, dass Markenagenturen das Thema Interaktionen nicht berücksichtigen und es auch von ihren Arbeitsprozessen her nicht interaktiv denken. Auf der anderen Seite nehmen Interactive Agenturen das Thema Marke nicht wirklich ernst, sondern agieren zu stark technologiegetrieben. Wir sind angetreten, um genau diese Lücke zu schließen – als Designagentur mit digitalem Fokus.

Wie drückt sich das in eurer Arbeit aus?

Im Grunde helfen wir unseren Kunden in drei Bereichen: Zum einen schaffen wir Identitäten für Marken und Produkte, aber immer aus einer digitalen Perspektive. Das kann beispielsweise eine App oder eine Webseite sein. Zum anderen arbeiten wir an der Gestaltung dieser Marken mit. Und das dritte Thema ist Innovationsberatung und dies ist zunehmend spannender geworden.
Gerade haben wir beispielsweise die Stadt Freiburg bei den Vorbereitungen auf ihr 700-jähriges Stadtjubiläum im Jahr 2020 beraten. In einem Strategie-Workshop stellten wir dem Kunden konkrete Methoden vor, wie sie die Aktionen und Feierlichkeiten mit den Bewohnern und ansässigen Unternehmen gemeinsam entwickeln können. Außerdem erarbeiteten wir mit ihnen eine Roadmap, wie sie ihr Ziel – ein partizipativ gestaltetes Stadtjubiläum – effizient erreichen können. Das war spannend, weil wir mit unseren Methoden, die wir eigentlich in Transformationsprojekten für Unternehmen nutzen, auch im Kulturbereich unterstützen konnten.

Wie schätzt du den Willen zur Transformation in Unternehmen tatsächlich ein? Viele vermeintliche Innovationsprozesse wirken eher wie eine PR-Maßnahme?

Das kann schon sein, aber trotzdem verändert sich ja etwas, selbst wenn es am Anfang erst einmal von der PR getrieben ist. Unternehmen sind ja keine abgeschlossenen Entitäten, sondern da arbeiten Menschen, die den Wandel in ihrer Umgebung spüren und ins Unternehmen tragen. Viele unserer Kunden sind aus dem Mittelstand, sie bemerken alle den digitalen Wandel.
Außerdem gibt es natürlich bei vielen Unternehmen auch Projekte, die darauf abzielen, die Art des Arbeitens zu transformieren. Die kann man unterschiedlich innovativ oder wirksam bewerten, aber nichtsdestotrotz ist es eine Auseinandersetzung mit dem Wandel.

Wie macht sich dieser Wandel und die neue Art des Arbeitens in der Agenturbranche bemerkbar?

Die Menschen haben heutzutage vollkommen andere Ansprüche an ihre Arbeit und so haben sich auch Unternehmensstrukturen gewandelt. Firmen sind beispielsweise horizontal transparenter geworden, denn Mitarbeiter wollen teilhaben. Unsere Mitarbeiter wissen beispielsweise gut darüber Bescheid, was gerade in anderen Abteilungen passiert.

Wie digital arbeitest du heutzutage selbst?

Inzwischen arbeite ich wieder analoger als noch vor ein paar Jahren. Es gab eine Phase als man nach einem digitalen Allround-Tool gesucht hat. Heute scribbeln wir wieder viel auf Papier, zum Beispiel in Workshops mit unseren Kunden.
Ich habe auch weiterhin ein Skizzenbuch, gleichzeitig nutze ich aber auch Evernote. Es gibt Situationen, in denen ist es einfach besser auf Papier zu schreiben, beispielsweise in Meetings, wo ein aufgeklapptes Laptop manchmal stört. Und dann gibt es auch Situationen, in denen ich mir schnell etwas in Evernote notiere – auf dem Device, das ich gerade bei mir habe. Das Schöne heutzutage ist, die Wahl zu haben.

Sind deine Mitarbeiter Generalisten oder Spezialisten?

Sowohl als auch. Sie sind Spezialisten für ihren Bereich, müssen aber auch Verständnis für die Disziplinen mitbringen, mit denen sie im Gestaltungprozess zusammenarbeiten. Dies bringen die Aufgaben heute mit sich und wir haben unsere internen Prozesse darauf ausgerichtet.

“Die Zusammenarbeit mit Host Europe verlief wie immer einfach und problemlos.”

Wie wichtig ist ein technisches Thema wie Hosting für euch in der Agentur?

Hosting ist unabdingbar, darf aber keine Umstände bereiten. Deshalb bin ich auch seit fast 18 Jahren als Kunde bei Host Europe. Neben verschiedenen Funktionen spielt auch Vertrauen eine große Rolle für uns, denn die Daten unserer Kunden werden immer sensibler. Wir müssen unserem Hosting-Partner vertrauen und dieses Vertrauen begründet unseren Kunden vermitteln können. Einen guten Service setze ich bei diesem Thema von Host Europe einfach voraus, denn ohne geht es nicht. Der war früher schon hervorragend und das sehen wir heute nicht anders.

Wann hat sich das mal bei einem Auftrag von euch gezeigt?

Bei einem unserer Kunden haben wir das Hosting mit übernommen, da das Portal besonders flexibel und unabhängig von ihrer hauseigenen IT laufen sollte. Dazu bekamen wir von unserem Kunden einen umfangreichen Vertrag mit diversen Sicherheitstandards zugeschickt. Unser Admin hat die Vertragsunterlagen dann mit dem Support von Host Europe durchgearbeitet und alle geforderten Leistungspunkte bescheinigt bekommen. Wir konnten unserem Kunden so nachweisen, dass wir alle Anforderungen erfüllen. Die Zusammenarbeit mit Host Europe verlief wie immer einfach und problemlos.

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