Eine stetige Klimatisierung des Rechenzentrums ist unverzichtbar, um den Qualitätsansprüchen unserer Produkte jederzeit gerecht zu werden. Die wichtigsten Aspekte des Klima-Managements haben wir in der nachfolgenden Übersicht für Sie zusammengestellt.
Um optimale Kühlkreisläufe zu ermöglichen, wird das Prinzip
der „kalten/warmen Gänge“ eingesetzt: In einem „kalten
Gang“ wird die abgekühlte Luft von den Klimageräten durch
Lochrasterplatten abgegeben und von den Servern über die Front angesaugt.
Die durch die Server aufgeheizte Luft wird anschließend in einen
„warmen Gang“ abgegeben und vom Klimagerät abgesaugt.
Zur Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierung sind in jedem Serverraum
13 Klimaschränke n+1 redundant untergebracht. Die Schränke mit
je 80 kW Kühlleistung und stufenlosen EC-Ventilatoren bieten die
Möglichkeit der freien Kühlung: Bei niedrigen Außentemperaturen
spart dies bis zu 100 Prozent der für die Kälteerzeugung aufgewendeten
Kompressionsenergie ein. In den Übergangszeiten übernimmt das System
eine Vorkühlfunktion, so dass der Kompressor nur einen Teil der
Kälteleistung erbringen muss.
Um die Stabilität des Klimakreislaufs jederzeit zu gewährleisten ist
jeder Serverraum durch ein Doppelpumpensystem an den Rückkühlern
angeschlossen. Hierdurch wird eine 100%ige Redundanz n+n erzielt: Bei Ausfall
oder Störung einer der Pumpen übernimmt die andere Pumpe
zwischenzeitlich den Betrieb des gesamten Klimakreislaufs.
Zum Abkühlen der aufgeheizten Kühlflüssigkeit steht im Rechenzentrum
eine Rückkühlerfläche von 40.000 qm zur Verfügung. Das eingesetzte
Kühlsystem arbeitet bei Temperaturen zwischen 18 – 6° im stufenlosen
Mischbetrieb. Bereits ab 6° kommt das System ohne jegliche Kompressoren aus.